12 April 2026, 00:37

14 Millionen Euro für bahnbrechende Forschung: KIT revolutioniert optische Datenübertragung

Schwarzes und weißes Foto eines altmodischen Heterodyn-Empfängers mit daran angebrachten Drähten und Komponenten.

14 Millionen Euro für bahnbrechende Forschung: KIT revolutioniert optische Datenübertragung

Ein großes Forschungsprojekt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat eine Förderung in Höhe von 14 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC) erhalten. Die Initiative mit dem Namen ATHENS wird neue Wege erforschen, um elektronische Signale in optische umzuwandeln. Die Arbeit könnte zu schnelleren und effizienteren Kommunikationssystemen für Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und Medizintechnik führen.

Der ERC wählte ATHENS unter 57 erfolgreichen Anträgen aus insgesamt 548 Bewerbungen aus. Das Projekt läuft über sechs Jahre und sieht vor, dass Forscher hybride Materialsysteme für optische Sender-Empfänger testen. Ihr Ansatz kombiniert Silizium mit anderen Stoffen, darunter organische Materialien, um die Leistung zu verbessern.

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Eine Methode besteht darin, siliziumphotonische Chips mit zusätzlichen Komponenten zu verbinden. Eine weitere konzentriert sich auf die Integration organischer Verbindungen in das Design. Diese Innovationen zielen darauf ab, die Leistung und Energieeffizienz der optischen Kommunikation zu steigern.

Ein Teil der Forschung wird am Karlsruher Zentrum für Optik und Photonik (KCOP) stattfinden, das 2025 eröffnet werden soll. Das KIT, das zu den Exzellenzuniversitäten Deutschlands zählt, wird das Projekt leiten.

Das ATHENS-Projekt könnte die Art und Weise, wie Daten in Hochtechnologiebranchen übertragen werden, revolutionieren. Durch die Entwicklung fortschrittlicher optischer Systeme hofft das Team, Durchbrüche in den Bereichen KI, Quantentechnologie und medizinische Geräte zu ermöglichen. Der 14-Millionen-Euro-Zuschuss wird diese Arbeit in den nächsten sechs Jahren unterstützen.

Quelle