19 June 2026, 00:27

A39-Ausbau zwischen Wolfsburg und Lüneburg bleibt vorerst blockiert

Verzögerung bei der A39-Erweiterung: Wichtiges Gerichtsurteil steht bevor

A39-Ausbau zwischen Wolfsburg und Lüneburg bleibt vorerst blockiert

Ausbau der A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg bleibt vorerst gestoppt

Die Erweiterung der Autobahn A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg bleibt aufgrund anhaltender Rechtsstreitigkeiten weiterhin ausgesetzt. Eine entscheidende Gerichtsentscheidung in der kommenden Woche könnte klären, ob die Bauarbeiten in bestimmten Abschnitten der Strecke wiederaufgenommen werden dürfen.

Das Projekt sieht sich seit Jahren mit Klagen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) konfrontiert. Bereits 2019 reichte die Organisation Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den südlichen Abschnitt ein, der von Wolfsburg bis Ehra im Landkreis Gifhorn führt. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat bisher noch kein endgültiges Urteil gefällt, sodass die Genehmigung weiterhin nicht vollziehbar ist.

Im Dezember 2020 passte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ihre Pläne an, nachdem ein erstes Urteil zugunsten des Klägers ausgefallen war. Es folgte ein ergänzendes Verfahren. 2024 reichte der BUND eine weitere Klage ein – dieser Fall ist noch nicht entschieden, könnte aber ebenfalls in der nächsten Woche abgeschlossen werden.

Der Termin für die mündliche Verhandlung zur Klage von 2019 wurde vom 13. Mai auf den 23. Juni verlegt. Nun wird für Dienstag eine Entscheidung erwartet, die den Weg für Baubeginn in den Abschnitten Wolfsburg und Gifhorn freimachen könnte. Nach Fertigstellung soll die A39 Lüneburg mit Wolfsburg verbinden und dabei Helmstedt, Wolfenbüttel, Braunschweig und Salzgitter passieren, bevor sie in die A7 mündet. Zudem ist zwischen dem Autobahnkreuz Weyhausen und der künftigen Anschlussstelle Ehra der Bau des neuen Rastplatzes Tappenbecker Moor vorgesehen.

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Die anstehende Gerichtsentscheidung wird über die nächsten Schritte für den südlichen Abschnitt des A39-Ausbaus entscheiden. Falls zu Gunsten der Behörden ausgefallen, könnten die Bauarbeiten in den Abschnitten Wolfsburg und Gifhorn endlich beginnen. Zudem würde das Urteil Klarheit über die Vollziehbarkeit der bestehenden Planfeststellung schaffen.

Quelle