25 April 2026, 08:44

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin scharf ab

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text zur Parteipropaganda.

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin scharf ab

Ilse Aigner, Mitglied der CSU, gilt als mögliche Kandidatin für das Amt der deutschen Bundespräsidentin. Die Alternative für Deutschland (AfD) hat jedoch bereits scharfe Kritik an einer möglichen Nominierung geäußert.

Die Parteivorsitzende Alice Weidel wirft Aigner vor, es fehle ihr an der breiten Anerkennung, die für das Amt erforderlich sei. Weidel betont, ein Bundespräsident müsse von allen politischen Lagern akzeptiert werden. Aus ihrer Sicht stehe Aigners langjährige Verbindung zur CSU einer neutralen Amtsführung entgegen.

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Zudem wirft die AfD-Chefin Aigner vor, sie vertrete vorrangig die Interessen ihrer Partei und nicht die der Opposition. Diese Voreingenommenheit mache sie Weidel zufolge für das Präsidentenamt ungeeignet.

Aktuell amtiert Aigner als Präsidentin des Bayerischen Landtags. Doch selbst in dieser Funktion habe sie sich laut Weidel nicht ausreichend von der Parteipolitik distanziert. Die Ablehnung der AfD gründet sich vor allem auf Bedenken wegen Aigners vermuteter Parteilichkeit. Weidel zufolge müsse der Bundespräsident über den Parteien stehen – eine Anforderung, die Aigner ihrer Meinung nach nicht erfülle.

Die Diskussion zeigt, wie tief die Gräben bei der Frage sind, wer das höchste repräsentative Amt in Deutschland bekleiden sollte.

Quelle