30 April 2026, 02:34

Aiwanger wirbt für CSU-Bündnis: "Getrennt marschieren, gemeinsam zuschlagen"

Ein gerahmtes Bild der Wahlkreise Bayerns, das deutsche und österreichische Provinzen zeigt.

Aiwanger wirbt für CSU-Bündnis: "Getrennt marschieren, gemeinsam zuschlagen"

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler in Bayern, hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit der Christlich-Sozialen Union (CSU) ausgesprochen. In einem aktuellen Interview schlug er ein neues Modell der politischen Kooperation vor, um liberal-konservative Wähler anzusprechen. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der auch innerhalb der CSU Stimmen für ein formelles Bündnis lauter werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Aiwangers Interview erschien in den Donnerstagsausgaben der Mediengruppe Bayern. Dort schlug er vor, die Freien Wähler und die CSU sollten "getrennt marschieren, aber gemeinsam zuschlagen", um dem von ihm beschriebenen "zunehmenden Linksruck in der Politik" entgegenzuwirken. Dieser Ansatz, so seine Argumentation, könnte zudem Protestwähler von Randparteien zurückgewinnen.

Der ehemalige CSU-Vorstand Peter Gauweiler unterstützte die Idee öffentlich und forderte ein "Bündnis aus Freien Wählern und CSU". Dennoch räumte Aiwanger ein, dass die Bildung einer solchen Partnerschaft kein einfaches Unterfangen wäre. Bisher, so seine Aussage, habe die Union (CDU/CSU) die Freien Wähler "kaltgestellt".

Trotzdem zeigt sich Aiwanger überzeugt, dass stärkere Verbindungen zur Union seiner Partei den Weg zu bundesweitem Erfolg ebnen könnten. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig es sei, dass die Freien Wähler ihre politische Eigenständigkeit weiter ausbauen.

Aiwangers Vorschlag deutet auf eine mögliche Verschiebung der politischen Landschaft in Bayern hin. Sollte die Zusammenarbeit Realität werden, könnte sie die Optionen für konservative Wähler auf Landes- wie Bundesebene neu gestalten. Bislang reagiert die Union jedoch noch zurückhaltend.

Quelle