Audi Sport und Zukunftspläne: Wie Neckarsulm sich neu erfindet
Audis Werk in Neckarsulm steht vor tiefgreifenden Veränderungen, da das Unternehmen die quattro GmbH in Audi Sport umbenennt. Parallel dazu werden Maßnahmen ergriffen, um Arbeitsplätze zu sichern und die Produktion am Standort auszubauen, an dem mehr als 16.000 Menschen beschäftigt sind. Arbeiter und Führungskräfte setzen sich gemeinsam für neue Modelle und zukunftsweisende Technologien ein.
Im Oktober trat eine neue Betriebsvereinbarung zum „Mobilen Arbeiten“ in Kraft, die die veränderten Arbeitsweisen der Mitarbeiter widerspiegelt. Fast zeitgleich lud Audi-Chef Rupert Stadler den Betriebsrat zur Bildung einer „Audi Zukunft“-Allianz ein. Seine Priorität bleibt der Erhalt und die Stärkung der Kompetenzen des bestehenden Teams.
Bei einer kürzlichen Mitarbeiterversammlung wurde das langjährige Mitglied Norbert Rank in einer Abschiedsfeier geehrt. Unterdessen fordert der Betriebsrat zwei zentrale Neuerungen: ein hochvolumiges Modell mit alternativem Antrieb sowie ein neues SUV für das Werk. Zudem werden Infrastrukturmodernisierungen – sowohl für die Belegschaft als auch für die Anlagen – gefordert, um die Brennstoffzellentechnologie voranzutreiben.
Michael Christ, Vertreter des Betriebsrats, drängte auf sofortige Schritte, um die Entwicklung von Brennstoffzellen voranzubringen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts durch die Einführung zukunftsfähiger Antriebssysteme zu sichern.
Die Umfirmierung der quattro GmbH in Audi Sport markiert einen Neuanfang für Neckarsulm. Da die Arbeitsplatzsicherheit eng mit der Produktionsausweitung und der Einführung neuer Technologien verknüpft ist, hängt die Zukunft des Werks davon ab, neue Modelle und Brennstoffzellen-Kompetenzen zu gewinnen. Die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Belegschaft wird die nächsten Schritte prägen.






