Baden-Württemberg fördert freie Theaterprojekte mit 243.000 Euro für gesellschaftskritische Bühnenkunst
Franziska MentzelBaden-Württemberg fördert freie Theaterprojekte mit 243.000 Euro für gesellschaftskritische Bühnenkunst
Das Land Baden-Württemberg hat Fördergelder in Höhe von 243.000 Euro für sieben freie Theaterprojekte bewilligt. Unter den Geförderten sind drei Puppentheater sowie das Stuttgarter Materialtheater, das für zwei Jahre konzeptionelle Unterstützung erhält. Eine Jury wählt die geförderten Vorhaben jährlich aus, wobei die maximale Fördersumme pro Projekt nun auf 40.000 Euro angehoben wurde.
Die Aufstockung der Mittel ist Teil der laufenden Förderung unabhängiger Kunst im Land. In diesem Jahr profitieren Theater in Rottenburg, Offenburg, Rottweil, Freiburg, Schorndorf und Stuttgart von den Zuschüssen – neben dem Stuttgarter Materialtheater, das eine verlängerte Förderung sicherte.
Arne Braun, Staatssekretär für Kunst und Kultur, betonte die Bedeutung dieser Bühnen bei der Auseinandersetzung mit drängenden gesellschaftlichen Fragen. Viele Produktionen setzten sich etwa mit Themen wie sozialer Spaltung oder der Zukunft der Demokratie auseinander, so Braun.
Ab 2024 erhöht das Land die maximale Fördersumme pro Projekt auf 40.000 Euro – eine Steigerung gegenüber den Vorjahren. Eine Fachjury bewertet und wählt die Vorhaben jährlich aus, doch Details zu früheren Förderentscheidungen oder den Auswahlkriterien bleiben unklar.
Die 243.000 Euro fließen in eine Vielzahl von Produktionen in sieben Städten. Während das Stuttgarter Materialtheater zwei Jahre lang konzeptionell gefördert wird, erhalten die anderen Theater projektbezogene Zuschüsse. Die Anhebung der Förderobergrenze unterstreicht das Engagement des Landes für die freie Kunst- und Theaterszene.






