09 May 2026, 20:26

Baden-Württemberg rettet 63 Denkmäler mit 6,9 Millionen Euro Fördergeld

Eine Buchseite mit detaillierten Zeichnungen verschiedener Gebäude mit einzigartiger Architektur, begleitet von beschreibendem Text über ihre Geschichte.

Baden-Württemberg rettet 63 Denkmäler mit 6,9 Millionen Euro Fördergeld

Das Bundesland Baden-Württemberg hat Fördermittel in Höhe von 6,9 Millionen Euro für die Sanierung von 63 Denkmälern bewilligt. Zu den geförderten Projekten gehört ein historisches Gebäude in Waldkirch, das 92.680 Euro für dringende Instandsetzungsarbeiten erhält. Die Zuwendung ist Teil der ersten Tranche des Förderprogramms Denkmalschutz 2026.

Die Mittel fließen in die Renovierung eines unter Denkmalschutz stehenden Anwesens in der Probsteistraße 1 in Waldkirch. Das Gebäude beherbergt derzeit Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte. Die örtlichen Behörden stehen vor der Herausforderung, moderne Nutzungsanforderungen mit dem Erhalt des kulturellen Erbes in Einklang zu bringen – insbesondere bei der Anpassung der Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung.

Rüdiger Tonojan, ein engagierter Denkmalschützer, betonte die Bedeutung historischer Bauten als „sichtbare Zeugnisse der Vergangenheit und unverzichtbarer Teil unserer Gegenwart“. Das Waldkircher Projekt umfasst sowohl Restaurierungsarbeiten als auch einen Neubau, um den wachsenden Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht zu werden.

Bürgermeister Michael Schmieder bezeichnete die Aufgabe als „große Bewährungsprobe“ für die Stadt. Die Fördergelder kommen privaten, kommunalen und kirchlichen Vorhaben im gesamten Land zugute und sichern so die Zukunft einer Vielzahl kultureller Stätten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mit den 92.680 Euro für das Waldkircher Gebäude soll dessen Erhalt langfristig gesichert und gleichzeitig den aktuellen Anforderungen entsprochen werden. Die insgesamt 6,9 Millionen Euro sollen landesweit Denkmäler bewahren. Die Arbeiten an den geförderten Objekten sollen nach Freigabe der Mittel beginnen.

Quelle