Berlin plant riesiges neues Stadtviertel am Güterbahnhof Grunewald
Franziska MentzelBerlin plant riesiges neues Stadtviertel am Güterbahnhof Grunewald
Berlin treibt die Entwicklung eines großen neuen Stadtteils mit dem Namen Stadteingang West voran. Das Projekt soll ein ehemaliges Güterbahnhofsareal in ein Wohnviertel für bis zu 5.000 Bewohner verwandeln. Der Senat hat nun den Rahmenplan gebilligt, um die Bauarbeiten zu starten.
Das Zentrum des neuen Viertels entsteht auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs Grunewald, das rund 45 Hektar umfasst. Im Westen Berlins gelegen, erstreckt sich das Areal zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Der Impuls für diese Entwicklung steht auch im Zusammenhang mit Plänen zum Umbau des nahegelegenen Autobahndreiecks Funkturm.
Mindestens 2.400 neue Wohnungen sollen gebaut werden, von denen ein Teil im Falle einer Bewerbung Berlins für Olympische Spiele als Olympisches Dorf dienen könnte. Nach den Wettkämpfen würden diese Einheiten in langfristigen Mietwohnraum umgewandelt. Das landeseigene Unternehmen Howoge wird die Bauarbeiten leiten, die in den nächsten zehn Jahren umgesetzt werden sollen.
Die Zustimmung des Senats markiert einen entscheidenden Schritt, um das ehemalige Industriegelände in ein Wohngebiet zu verwandeln. Sollte Berlin die Olympischen Spiele erhalten, könnte ein Teil des Viertels vorübergehend Athleten beherbergen. Unabhängig davon wird das Projekt Tausende neue Wohnungen in den Berliner Wohnungsmarkt bringen.






