Brandenburger Landtag zieht über 1.700 Schüler in politische Debatten ein
Paulina JüttnerBrandenburger Landtag zieht über 1.700 Schüler in politische Debatten ein
Mehr als 1.700 Schülerinnen und Schüler besuchten 2025 öffentliche Debatten im Brandenburger Landtag. Schulen aus der gesamten Region beteiligten sich – während einige Landkreise große Gruppen entsandten, blieben andere ohne jeden Besuch. Das Programm sollte jungen Menschen direkte Einblicke in politische Diskussionen und Entscheidungsprozesse vermitteln.
Das Besucherprogramm wurde im Laufe des Jahres 47 Mal gebucht, wobei die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der neunten und zehnten Klasse kamen. Im Schnitt nahmen drei bis fünf Schulklassen an jeder Plenarsitzung teil, einige Debatten zogen jedoch größere Zuschauergruppen an.
Mit 337 Schülerinnen und Schülern führte der Landkreis Oberhavel die Beteiligung an, gefolgt von Märkisch-Oderland mit 256 und Ostprignitz-Ruppin mit 206. Aus Brandenburg an der Havel, Oder-Spree und der Uckermark nahmen dagegen 2024 keine Schulen teil.
Eine Debatte über sexualisierte Gewalt im Internet löste bei den Jugendlichen unterschiedliche Reaktionen aus. Lehrkräfte organisierten die Besuche, um ihren Schülerinnen und Schülern parlamentarische Arbeit aus erster Hand näherzubringen.
Das Programm gab Hunderten von Jugendlichen die Möglichkeit, politische Debatten hautnah mitzuerleben. Während einige Regionen stark vertreten waren, blieben andere unberücksichtigt. Die Initiative bietet Schulen weiterhin eine Plattform, um junge Menschen für politische Bildung zu begeistern.






