18 April 2026, 18:30

Bundeswehr rüstet auf: Neue G95k-Sturmgewehre ersetzen das G36

Schwarz-weiß-Foto von verschiedenen Feuerwaffen, einschließlich einer Maschinengewehr, mit verstreuter Munition und Gegenständen und Text unten.

Bundeswehr rüstet auf: Neue G95k-Sturmgewehre ersetzen das G36

Die deutsche Bundeswehr sucht einen Nachfolger für ihre veralteten G36-Sturmgewehre. Das Programm "System Sturmgewehr Bundeswehr" zielt darauf ab, die Infanteriebewaffnung zu modernisieren. Unterdessen hat Heckler & Koch bereits damit begonnen, die neuen G95k-Gewehre an Truppen im ganzen Land auszuliefern.

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Das HK433, das im Kaliber 5,56 × 45 mm verschossen wird, stellt die vierte Generation der Sturmgewehre von Heckler & Koch dar. Sein modularer Aufbau ermöglicht Soldaten, die Waffe schnell an verschiedene Einsatzszenarien anzupassen. Das Gewehr verfügt über eine durchgehende STANAG-4694-Schiene auf der Oberseite sowie Befestigungspunkte an den Positionen 3, 6 und 9 Uhr.

Die Feuerrate liegt bei etwa 700 Schuss pro Minute. Zudem akzeptiert das HK433 alle Standard-Magazine vom AR15-Typ, was die Kompatibilität mit bestehenden NATO-Beständen sicherstellt. Von den bestellten 1.750 G95k-Gewehren – basierend auf dem HK416A7 – sind mittlerweile mehr als die Hälfte an die Frontverbände ausgeliefert worden.

Eine spezielle Variante, das HK437, ist für die Munition .300 Blackout (.300 BLK) ausgelegt. Diese Version kann sowohl Überschall- als auch Unterschallmunition verschießen und richtet sich damit an Spezialeinheiten und Sicherheitskräfte. Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Waffe machen sie zu einem starken Kandidaten im laufenden Modernisierungsprogramm der Bundeswehr.

Das G95k ist bereits im Einsatz, wobei bisher über 900 Exemplare ausgeliefert wurden. Seine modularen Eigenschaften und die NATO-Kompatibilität könnten die künftigen Entscheidungen im Sturmgewehr-Programm der Bundeswehr beeinflussen. Auch die Varianten HK433 und HK437 bieten maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Kampfeinsätze.

Quelle