Bürgermeister Krützen diskutiert Wärmewende im rheinischen Braunkohlerevier
Franziska MentzelBürgermeister Krützen diskutiert Wärmewende im rheinischen Braunkohlerevier
Bürgermeister Klaus Krützen nahm kürzlich an einer regionalen Wärmekonferenz im rheinischen Braunkohlerevier teil. Die zweitägige Veranstaltung, die am 27. und 28. Januar 2026 in Mönchengladbach stattfand, brachte Expertinnen und Experten zusammen, um über die Zukunft der Wärmeversorgung und den Übergang zu nachhaltigen Lösungen zu diskutieren. Krützen betonte die Bedeutung lokaler Initiativen, um diesen Wandel voranzutreiben.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die langfristige Wärmeversorgung für Haushalte, Unternehmen und Industrie. Die Teilnehmer erörterten Möglichkeiten, neue wirtschaftliche Chancen zu schaffen und gleichzeitig die Energiekosten bezahlbar zu halten. Ein zentrales Thema war die Nutzung von Abwärme sowie die Ansiedlung energieintensiver Branchen wie Rechenzentren in der Region.
Krützen hob zudem die Umgestaltung des Kraftwerksstandorts Frimmersdorf hervor. Dieser Strukturwandel zielt darauf ab, eine zuverlässige und klimafreundliche Wärmeversorgung zu gewährleisten. Im Rahmen dieser Bemühungen wurde die NEW Smart Grevenbroich GmbH gegründet, die nachhaltige Wärmelösungen koordinieren soll.
Die Konferenz diente als Plattform für Vernetzung und Ideenaustausch. Lokale Verantwortungsträger und Branchenexperten tauschten Strategien aus, um eine sichere und umweltfreundliche Wärmezukunft für die Region zu sichern.
Die Diskussionen auf der Konferenz unterstrichen die Notwendigkeit lokaler Maßnahmen im Rahmen der Wärmeeinwende. Die NEW Smart Grevenbroich GmbH wird eine zentrale Rolle bei der Umsetzung nachhaltiger Wärmelösungen spielen. Die Ergebnisse dürften künftige Politiken und Investitionen in die Energieinfrastruktur des Rheinlands prägen.






