CDU will Einbürgerungen erschweren: Längere Wartezeiten und weniger Doppelte Staatsbürgerschaften
Käte KitzmannCDU will Einbürgerungen erschweren: Längere Wartezeiten und weniger Doppelte Staatsbürgerschaften
Zwei führende CDU-Politiker haben weitreichende Änderungen des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts vorgeschlagen. Alexander Throm und Roman Poseck fordern strengere Regeln für Einbürgerungen, darunter längere Mindestaufenthaltszeiten und schärfere Kontrollen bei der doppelten Staatsbürgerschaft. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, den Kreis derer einzuschränken, die die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben können – und unter welchen Bedingungen.
Alexander Throm setzt sich dafür ein, die reguläre Aufenthaltsdauer vor einer Einbürgerung von sechs auf wieder acht Jahre zu verlängern. Zudem soll ein unbefristetes Aufenthaltsrecht Voraussetzung sein. Nach seinem Plan müssten Antragstellende vor der Einbürgerung 60 Monate Beiträge zur Rentenversicherung nachweisen.
Throm schlägt darüber hinaus vor, das generelle Recht auf doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen. Seiner Meinung nach sollten geschützte Personengruppen, etwa Geflüchtete, während ihres Schutzstatus nicht mehr für eine Einbürgerung infrage kommen.
Roman Poseck befürwortet, die doppelte Staatsangehörigkeit auf absolute Ausnahmefälle zu beschränken. Er argumentiert, dass zwei Pässe die Integration erschweren und die Bindung an die deutsche Staatsbürgerschaft verringern. Poseck besteht zudem auf eine Einzelfallprüfung aller Einbürgerungsanträge, um eine strengere Kontrolle zu gewährleisten.
Die Pläne würden Einbürgerungen erschweren, indem sie die Aufenthaltsvoraussetzungen verlängern und die doppelte Staatsangehörigkeit einschränken. Würden sie umgesetzt, hätten weniger Antragstellende eine Chance – und Personen mit Schutzstatus könnten ganz ausgeschlossen werden. Zudem wären vor einer Genehmigung strengere finanzielle und verwaltungstechnische Prüfungen vorgesehen.






