Chaos beim Fusion-Festival: Drogen, Brände und gewalttätige Angriffe auf Polizei
Paulina JüttnerChaos beim Fusion-Festival: Drogen, Brände und gewalttätige Angriffe auf Polizei
Fusion-Festival in diesem Jahr von zahlreichen Zwischenfällen überschattet
In diesem Jahr sah sich das Fusion-Festival mit mehreren Störungen konfrontiert, nachdem Behörden mit Drogendelikten, Vandalismus und Sicherheitsbedenken zu kämpfen hatten. Die Polizei registrierte Dutzende drogenbezogene Vorfälle, während eine vorübergehende Unterbrechung die Evakuierung der Besucher erforderlich machte.
Am Donnerstagabend wurde das Festival nach Ausbruch mehrerer Brände vorläufig gestoppt. Alle Besucher wurden aus Sicherheitsgründen auf einen nahegelegenen Flugplatz gebracht. Während der Evakuierung sollen mehrere Personen die Außenwand einer mobilen Polizeistation mit Graffiti besprüht haben, wobei ein Schaden von schätzungsweise 500 Euro entstand. Ein Beamter, der den Vorfall filmen wollte, wurde körperlich angegriffen und erlitt leichte Verletzungen.
Rund 70 Bundespolizisten waren in der Nähe des Bahnhofs Neustrelitz im Einsatz. Bei Verkehrskontrollen stellten sie 48 Fälle von Fahrern unter Drogeneinfluss fest. Beschlagnahmt wurden unter anderem Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine. Zollbeamte leiteten 24 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz ein.
Bei stichprobenartigen Kontrollen dokumentierten die Beamten zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsfall, die meisten im Zusammenhang mit Drogen. Die Behörden erstatteten acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels. Zudem wurde eine Person festgestellt, die sich illegal in Deutschland aufhielt.
Das Festival war Schauplatz einer Reihe von Rechtsverstößen – von Drogendelikten über Sachbeschädigung bis hin zu Körperverletzung. Polizei und Zollbehörden griffen ein, was zu mehreren Strafverfahren und Anzeigen führte. Die vorübergehende Unterbrechung der Veranstaltung unterstrich die Herausforderungen, vor denen Veranstalter und Sicherheitskräfte standen.
