26 March 2026, 22:29

Chaos in Süddeutschland: Brände, Unfälle und Schlägereien halten Rettungskräfte auf Trab

Eine Gruppe von Lastwagen in einem Gebäude mit Feuerlöscher auf dem Boden, Metallstangen, Fenstern, Deckenleuchten und sichtbaren Rädern.

Chaos in Süddeutschland: Brände, Unfälle und Schlägereien halten Rettungskräfte auf Trab

Mehrere Vorfälle in Süddeutschland halten Rettungskräfte in Atem

Eine Reihe von Zwischenfällen in Süddeutschland sorgte am Mittwoch für regen Einsatz bei Rettungsdiensten und Polizei. Brände, Unfälle und Auseinandersetzungen führten zu mehreren Ermittlungsverfahren. Die Behörden suchen nun Zeugen und prüfen mehrere Fälle im Detail.

In Christazhofen geriet am Mittwochabend eine Scheune in Brand, nachdem Funken eines Trennschleifers trockenes Material entzündet hatten. Das Feuer schwelte stundenlang, bevor die Feuerwehr die Schäden unter Kontrolle bringen konnte. Verletzte gab es nicht.

Ein 20-jähriger Stuckateur stürzte am selben Nachmittag auf einer Baustelle in Arnach von einem Türrahmen und zog sich eine Beinverletzung zu. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde.

Auf der A96 zwischen den Anschlussstellen Kißlegg und Wangen-Nord hielten Verkehrspolizisten zwei Lkw an. Die Untersuchungen ergaben, dass beide Fahrzeuge mit illegaler Software manipuliert worden waren, um die Motorleistung zu steigern und Abgasvorschriften zu umgehen. Den Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt, zudem mussten sie mehrere tausend Euro in bar als Sicherheit hinterlegen.

Am späten Abend verlor eine 56-jährige Frau mit einem VW Tiguan auf derselben Autobahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte zwischen Leutkirch-West und Leutkirch-Süd gegen die Leitplanke. Sie und ihre Beifahrerin wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Unterdessen fahndet die Polizei in Weingarten nach einem Mann, der in eine Auseinandersetzung in einem Bus der Linie 1 in der Nähe der Ravensburger Straße verwickelt war. Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen zu melden.

In Leutkirch ermitteln Beamte nach einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen in der Nähe der Bahnhofsarkaden. Mögliche Anklagepunkte sind schwere Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

Die Polizei untersucht weiterhin die Software-Manipulationen an den Lkw, den Bus-Zwischenfall sowie den Vorfall am Bahnhof. Der verletzte Stuckateur und die beiden Autofahrer des A96-Unfalls bleiben unter medizinischer Beobachtung. Die Behörden rufen dazu auf, sich bei Kenntnissen über die Bus-Auseinandersetzung umgehend zu melden.

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