Denzlingen plant erweiterte Betreuung für Grundschulkinder ab 2026/2027
Paulina JüttnerDenzlingen plant erweiterte Betreuung für Grundschulkinder ab 2026/2027
Denzlingen bereitet die Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf erweiterten Betreuungsbedarf für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/2027 vor. Der Gemeinderat wird am 12. Mai 2026 über die neuen Maßnahmen abstimmen, die sich an den bundesweiten Vorgaben für eine ganztägige Betreuung orientieren. Zunächst wird das Programm für Erstklässler gelten und bis zu acht Stunden tägliche Betreuung anbieten – auch in den Schulferien.
Das geplante System kombiniert eine Kernbetreuungszeit mit einem erweiterten Nachmittagsangebot. Kinder erhalten eine verpflichtende Betreuung von 7:30 Uhr bis 13:00 oder 13:30 Uhr, gefolgt von freiwilligen Nachmittagsprogrammen bis 15:30 oder 17:00 Uhr. Während der Schulferien wird die Betreuung von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr im Hort an der Stuttgarter Straße stattfinden. Die Pläne für die Herbst- und Weihnachtsferien sind bereits feststehend, weitere Ferienregelungen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Statt eine reine Ganztagsgrundschule einzurichten, wird Denzlingen mit dem örtlichen AWO-Verband zusammenarbeiten, um das erweiterte Betreuungsangebot umzusetzen. Schulen in der Region dürfen künftig maximal 20 Tage im Jahr schließen. Die genauen Kosten für das Ganztagsprogramm stehen jedoch noch nicht fest, da die Förderung durch das Land Baden-Württemberg noch aussteht.
Die Änderungen treten ab dem Schuljahr 2026/2027 in Kraft, beginnend mit den Erstklässlern. Familien haben dann Anspruch auf bis zu acht Stunden Betreuung an Wochentagen, einschließlich der Ferienzeiten. Die endgültige Entscheidung des Gemeinderats am 12. Mai wird die Umsetzung der neuen bundesweiten Vorgaben besiegeln.






