15 April 2026, 12:34

Deutsche lehnen Streichung von Feiertagen deutlich ab – nur 21 Prozent dafür

Eine Gruppe von Menschen, die auf einem Kopfsteinpflasterweg neben einem Weihnachtsmarkt in Nürnberg, Deutschland, entlanggeht, mit Laternenmasten und Texttafeln, Gebäuden mit Fenstern im Hintergrund und einem bewölkten Himmel.

Deutsche lehnen Streichung von Feiertagen deutlich ab – nur 21 Prozent dafür

Eine aktuelle Umfrage des Instituts Forsa zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen Pläne zur Abschaffung eines Feiertags ablehnt. Nur 21 Prozent befürworten den Vorschlag, während sich 76 Prozent dagegen aussprechen. Die Debatte entstand im Rahmen von Regierungsdiskussionen, die Wirtschaftskraft durch eine Erhöhung der Arbeitsstunden zu steigern.

Der Plan, einen gesetzlichen Feiertag zu streichen, hat Befürchtungen vor einem öffentlichen Backlash ausgelöst. Kritiker argumentieren, dass eine solche Maßnahme die tiefer liegenden wirtschaftlichen Probleme nicht lösen, sondern lediglich eine kurzfristige Lösung bieten würde. Die Unterstützung für den Vorschlag variiert dabei stark entlang der politischen Lager.

Unter den Wählern von CDU und CSU liegt die Zustimmung mit 31 Prozent am höchsten – doch auch hier überwiegt die Ablehnung. Dagegen lehnen Anhänger der Linken (85 Prozent dagegen) und der rechtspopulistischen AfD (87 Prozent dagegen) den Plan vehement ab. Besonders resistent zeigen sich erwerbstätige Erwachsene: 82 Prozent von ihnen sprechen sich gegen die Streichung aus.

Regionale Unterschiede fallen kaum ins Gewicht, da die Ablehnung in Ost- und Westdeutschland ähnlich hoch ausfällt. Die Regierung konzentriert sich weiterhin darauf, Wege zur Steigerung der Produktivität zu finden, doch die Umfrage deutet darauf hin, dass die öffentliche Bereitschaft für diesen Ansatz begrenzt ist.

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Die Erhebung unterstreicht die breite Ablehnung der Feiertagsabschaffung, wobei nur ein kleiner Teil der Wähler dafür plädiert. Die politischen Gräben sind deutlich erkennbar, doch selbst in den am stärksten unterstützenden Gruppen bleibt der Widerstand groß. Nun steht die Regierung vor der Herausforderung, wirtschaftliche Ziele mit der weitverbreiteten öffentlichen Stimmung in Einklang zu bringen.

Quelle