Deutscher Mühlentag: Clörather Mühle öffnet mit Störchen, Geschichte und Blues-Konzerten
Franziska MentzelDeutscher Mühlentag: Clörather Mühle öffnet mit Störchen, Geschichte und Blues-Konzerten
Die Clörather Mühle, ein historisches Wahrzeichen am Fluss Niers, öffnet am Pfingstmontag, dem 25. Mai, ihre Türen zum Deutschen Mühlentag. Besucher können das Gelände erkunden, an Führungen teilnehmen und per Live-Video sogar einen Blick auf eine Storchenfamilie werfen. Die Feierlichkeiten setzen sich später in der Woche mit dem Auftakt der Konzertreihe Mill Blues am Samstag, dem 30. Mai, fort.
Die Mühle blickt auf eine Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurück, als sie zum heute verfallenen Haus Clörath gehörte. Erstmals 1230 urkundlich erwähnt, diente der Standort als kurkölnische Grenzfestung an der Niers. Ursprünglich als wasserbetriebene Getreidemühle genutzt, stellte sie in den 1930er-Jahren den Betrieb ein, nachdem der Fluss begradigt worden war.
Am Pfingstmontag ist die Mühle von 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Den ganzen Tag über finden Führungen statt, die Einblicke in die bewegte Vergangenheit des Ortes geben. Im Biergarten gibt es frisches Mühlenbrot und Getränke, während eine Live-Kamera die Beobachtung des Storchennests hinter dem Gebäude ermöglicht – inklusive eines kürzlich geschlüpften Jungvogels.
Den Auftakt der Mill-Blues-Konzertreihe bildet am Samstag, dem 30. Mai, um 20 Uhr ein Auftritt von Flat Blues LTD. Unter dem Titel „Die Geschichte des Blues – Die Geburt der Rockmusik“ präsentiert die Band das erste Konzert der Serie. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch eine Kollekte für die Künstler geben. Eine Reservierung ist erforderlich, Interessierte müssen sich im Voraus anmelden, um ihren Platz zu sichern.
Das Programm vereint Geschichte, Natur und Musik: Am Pfingstmontag können Besucher die Mühle besichtigen, regionale Köstlichkeiten genießen und die Storchenfamilie beobachten. Später sorgt das Mill-Blues-Konzert für Live-Unterhaltung – die Einnahmen kommen direkt den auftretenden Musikern zugute.






