23 May 2026, 02:42

Dobrindt dämpft Ängste vor AfD-Machtübernahme nach Landtagswahlen

Innerminister Dobrindt: Warnungen vor AfD-Putsch sind Schreckschuss

Dobrindt dämpft Ängste vor AfD-Machtübernahme nach Landtagswahlen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat Warnungen vor einem möglichen Machtzugriff der rechtspopulistischen AfD nach den jüngsten Landtagswahlen in Ostdeutschland zurückgewiesen. Er stellte infrage, ob Befürchtungen vor einer Alleinregierung der AfD zu diesem Zeitpunkt realistisch oder sinnvoll seien.

Dobrindt, Mitglied der CSU, argumentierte, dass Vorbereitungen auf unwahrscheinliche worst-case-Szenarien unnötig seien. Er verwies darauf, dass die nächsten Wahlen erst im September anstehen und damit ausreichend Zeit bleibe, um politische Herausforderungen anzugehen.

Zudem lehnte er Forderungen einiger Landesvertreter ab, Vorsorgemaßnahmen einzuführen, die der AfD im Falle eines Regierungsbeitritts den Zugang zu sensiblen Sicherheitsinformationen verwehren sollen. Dobrindt zufolge seien solche Schritte verfrüht und basierten auf spekulativen Risiken.

Zur Frage ausländischer Einmischung betonte der Minister, es gebe keine Hinweise auf ernsthafte Versuche, die anstehenden Wahlen zu stören. Zwar räumte er ein, dass Desinformations- und Einflusskampagnen in sozialen Medien weiterhin stattfänden, doch gebe es vor der Wahl keine spürbare Zunahme solcher Aktivitäten.

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Dobrindts Äußerungen relativieren akute Sorgen über den Aufstieg der AfD und mögliche ausländische Manipulationen. Stattdessen plädierte er dafür, sich auf proaktive politische Strategien zu konzentrieren, anstatt hypothetische Bedrohungen zu thematisieren. Die Wahlen in Ostdeutschland liegen noch Monate entfernt, und es gibt keine bestätigten Anzeichen für eine eskalierende Einmischung.

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