Drogenfahrten mit E-Scooter: Mann in Waldshut mit Cannabis im Blut erwischt
Käte KitzmannDrogenfahrten mit E-Scooter: Mann in Waldshut mit Cannabis im Blut erwischt
Ein 34-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend in Waldshut auf der Konstanzer Straße von der Polizei angehalten, als er einen E-Scooter fuhr. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:00 Uhr am 27. Februar 2025, nachdem Beamte Anzeichen von Drogenkonsum bei ihm festgestellt hatten. Ein später durchgeführter Urintest bestätigte den Nachweis von Cannabis in seinem Körper.
Der Fahrer wurde kontrolliert, nachdem die Polizei ein Verhalten beobachtet hatte, das auf eine Beeinträchtigung durch Drogen hindeutete. Ein vor Ort durchgeführter Urinschnelltest fiel positiv auf Cannabis aus, woraufhin die Beamten ihn zur Entnahme einer Blutprobe in eine medizinische Einrichtung begleiteten.
Dem Mann drohen nun zwei Anklagepunkte. Zum einen wird ihm vorgeworfen, ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. Zum anderen fehlt für den E-Scooter die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung, die für solche Fahrzeuge Pflicht ist.
Obwohl keine genauen Zahlen vorliegen, wie viele E-Scooter-Fahrer in Baden-Württemberg unter Drogeneinfluss angehalten wurden, deuten allgemeine Statistiken auf eine besorgniserregende Entwicklung hin. In den letzten Jahren haben sich die Unfallzahlen mit E-Scootern erhöht: So wurden in einem Bereich 2024 noch 92 Unfälle registriert, 2025 bereits 138. Zudem zeigen drogenbedingte Verkehrsvorfälle – wie die 71 gemeldeten Fälle in Stuttgart – die anhaltenden Herausforderungen für die Verkehrskontrollen auf.
Der Fall wird nun juristisch weiterverfolgt, wobei dem Fahrer Strafen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss sowie wegen fehlender Versicherung drohen. Die Behörden bleiben wachsam, da sich Vorfälle mit unversicherten Fahrzeugen und Drogenkonsum in der Region weiterhin häufen.






