05 June 2026, 11:22

EU-Käufer zahlen ab Juli mehr für Bestellungen aus Drittländern

Ab dem 1. Juli: Online-Einkauf bei Händlern außerhalb der EU wird teurer

EU-Käufer zahlen ab Juli mehr für Bestellungen aus Drittländern

Online-Käufer aus der EU müssen bald mit Zusatzkosten rechnen

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Wer ab dem 1. Juli 2023 bei Händlern außerhalb der EU bestellt, wird mit höheren Preisen konfrontiert. Durch neue Regelungen steigen die Lieferkosten für Waren aus Drittländern – selbst eine 7-Euro-Handyhülle könnte nach Steuern und Gebühren fast 20 Euro kosten.

Die erste Änderung tritt am 1. Juli 2023 in Kraft: Dann fällt auf alle Sendungen aus Nicht-EU-Ländern die Einfuhrumsatzsteuer an. Käufer müssen die Steuer zusätzlich zum angezeigten Preis zahlen.

Weitere Verschärfungen folgen: Ab dem 1. November 2026 wird für Sendungen unter 150 Euro eine pauschale Zollabfertigungsgebühr von 3 Euro pro Produktkategorie fällig. Manche Kurierdienste könnten zudem eine Servicepauschale für die Zollabwicklung erheben.

Bis etwa 2028 wird dann jede Sendung – unabhängig vom Wert – ab dem ersten Euro mit Zollabgaben belegt. Bisher waren günstige Waren oft von zusätzlichen Kosten ausgenommen.

Innerhalb der EU können die meisten Produkte zoll- und steuerfrei versendet werden. Ausnahmen gelten etwa für Kaffee, Alkohol und Tabak, die weiterhin Sonderabgaben unterliegen. Doch beim Einkauf bei Nicht-EU-Händlern drohen weitere Risiken: Der Verbraucherschutz ist oft schwächer, und die Rückgabe defekter Ware gestaltet sich schwieriger.

Experten raten, vor dem Kauf das Impressum und die Lieferbedingungen des Händlers zu prüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Die neuen Regeln machen Bestellungen aus Drittländern teurer: Auf den ursprünglichen Preis kommen Mehrwertsteuer, Zollgebühren und mögliche Bearbeitungskosten hinzu. Wer bei unbekannten Händlern kauft, sollte die Konditionen genau studieren, um unangenehme Überraschungen an der Kasse zu vermeiden.

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