02 May 2026, 06:29

Experten fordern klaren Kurs Deutschlands gegen Trumps unilaterale US-Politik

Zeitleiste, die die NATO-Erweiterung von 1949 bis heute zeigt, mit farblich kodierten Regionen nach Jahr des Beitritts.

Experten fordern klaren Kurs Deutschlands gegen Trumps unilaterale US-Politik

Zwei einflussreiche Außenpolitiker haben Deutschland aufgefordert, eine entschlossenere Haltung gegenüber dem unilateralen Kurs der USA unter Donald Trump einzunehmen. Christoph Heusgen und Richard Murphy argumentieren, dass Trumps Präsidentschaft die transatlantischen Beziehungen belastet habe, indem er Europa wie einen Gegenspieler behandle. Sie verweisen auf seine Infragestellung des Nutzen der NATO sowie seine konfrontative Handelspolitik. Zudem kritisieren die beiden Trumps Versuche, die Gewaltenteilung auszuhebeln – etwa durch Druck auf Richter, die Umgehung des Kongresses und die Besetzung zentraler Bundesämter mit Gefolgsleuten.

In einem gemeinsamen Vorschlag skizzieren sie eine neue Strategie, wie Deutschland mit den USA bei der Reform des UN-Sicherheitsrats zusammenarbeiten könnte. Ihr Plan geht von demokratischen Siegen bei den Zwischenwahlen aus, bei denen sie erwarten, dass die Partei die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobert und möglicherweise auch im Senat. Mit Blick auf die weitere Zukunft prognostizieren sie, dass ein demokratischer Präsident ab 2028 die Bindungen zu Europa stärken und eine fairere Handelspolitik verfolgen werde.

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Die beiden Experten betonen, dass beide Länder am meisten profitieren, wenn internationale Regeln eingehalten werden. Sie warnen vor US-amerikanischem Alleingängen und argumentieren, dass Kooperation und rechtliche Rahmenbedingungen langfristig besser dienen als Konfrontation.

Die ehemaligen Beamten sehen demokratische Wahlerfolge als entscheidend an, um Trumps außenpolitischen Kurs umzukehren. Sie glauben, dass ein Führungswechsel in den USA das Vertrauen in die NATO wiederherstellen und die Handelsbeziehungen zur EU verbessern könnte. Mit ihren Reformvorschlägen und strategischer Geduld streben sie eine stabilere transatlantische Partnerschaft in den kommenden Jahren an.

Quelle