Ferrari rast mit 200 km/h in Leitplanke – zwei Schwerverletzte nach Brandkatastrophe
Franziska MentzelFerrari rast mit 200 km/h in Leitplanke – zwei Schwerverletzte nach Brandkatastrophe
Schwerer Unfall mit Ferrari: Zwei Schwerverletzte nach Hochgeschwindigkeits-Crash bei Leutkirch
Am Sonntagabend verunglückte ein Ferrari bei Leutkirch im Allgäu – das Fahrzeug war mit über 200 km/h unterwegs, kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab und geriet in Brand, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte.
Laut ersten Ermittlungen scheiterte der Fahrer beim Durchfahren einer Linkskurve bei extrem hohem Tempo. Der Sportwagen prallte gegen die Mittelleitplanke, durchbrach alle Fahrspuren und kam schließlich auf einer Wiese zum Stehen. Durch den Aufprall fing das Fahrzeug Feuer und brannte bis zum Eintreffen der Feuerwehr vollständig aus.
Der Ferrari ist ein wirtschaftlicher Totalschaden; der Sachschaden wird auf etwa 120.000 Euro beziffert. Auch die Leitplanke und ein angrenzender Zaun wurden beschädigt – hier belaufen sich die Kosten auf rund 6.000 Euro. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden notärztlich ins Krankenhaus gebracht.
Radfahrer verunglückt nach Fehleinschätzung in Kurve
In einem separaten Vorfall stürzte ein 36-jähriger Radfahrer bei Bad Saulgau, nachdem er eine Rechtskurve falsch eingeschätzt hatte, und kollidierte mit einem parkenden Auto. Er zog sich mittlere Verletzungen zu. Sein 37-jähriger, alkoholisierter Begleiter zerschlug daraufhin eine Scheibe, um Hilfe zu holen. Die Polizei entnahm beiden Blutproben, eine Alkoholkontrolle beim Radfahrer war aufgrund von Gesichtsverletzungen jedoch nicht möglich.
Die Ermittlungen zum Ferrari-Unfall laufen noch; überhöhte Geschwindigkeit gilt als Hauptursache. Zu möglichen rechtlichen Konsequenzen in beiden Fällen äußerten sich die Behörden bisher nicht. Beide Vorfälle zeigen erneut die Gefahren von Raserei und eingeschränktem Urteilsvermögen im Straßenverkehr.






