27 March 2026, 04:34

Feuerwehren im Landkreis Esslingen kämpfen mit Rekord-Einsatzzahlen und neuen Herausforderungen

Schwarzes und weißes Bild von Feuerwehrmännern in Helmen mit Schläuchen in den Händen, die vor einem feuerbeschädigten Gebäude stehen.

Feuerwehren im Landkreis Esslingen kämpfen mit Rekord-Einsatzzahlen und neuen Herausforderungen

2024 war ein ereignisreiches Jahr für die Feuerwehren im Landkreis Esslingen – mit steigenden Einsatzzahlen sowie wichtigen Entwicklungen in Ausbildung und Infrastruktur. Die Zahl der Notfälle stieg im Vergleich zum Vorjahr um 500, bedingt auch durch die heftigen Sommerregen. Gleichzeitig traten neue Förderrichtlinien und Infrastrukturverbesserungen in Kraft, um den wachsenden Anforderungen an die örtlichen Kräfte gerecht zu werden.

Das Jahr begann mit einem bedeutenden Treffen am 28. März 2024, als sich der Feuerwehrverband Landkreis Esslingen und die Kreisbrandmeister in Altbach trafen. Es folgte eine großangelegte Übung im März 2024 an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Ahrweiler, bei der sich Kreisverbände an der überregionalen Ausbildung beteiligten.

Bis zur Jahresmitte erwarben 24 Mannschaften das renommierte Feuerwehrleistungsabzeichen während eines Wettbewerbs am 20. Juli 2024 in Bissingen an der Teck. Die Ausbildung blieb ein zentrales Anliegen: 170 Feuerwehrleute besuchten im Laufe des Jahres Kurse an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal.

Die Integrierte Leitstelle des Landkreises koordinierte 370.000 Anrufe, darunter Notrufe über die 112, eCall-Meldungen und Hinweise aus der Lebensretter-App. Feuerwehr- und Werkfeuerwehren rückten zu über 10.000 Einsätzen aus – 500 mehr als 2023, vor allem aufgrund der starken Regenfälle im Juni 2024. Zur Unterstützung dieser Operationen bewilligte der Ausschuss für Technik und Umwelt des Kreistags 200.000 Euro für dringend benötigte überregionale Fahrzeuge.

Das Jahr endete mit zwei großen Veränderungen: Die Einsatzzentrale nahm Ende 2024 den Vollbetrieb auf, und die neuen Verwaltungsvorschriften zur Feuerwehrausstattung (ZFeuVwV) des Innenministeriums traten am 1. Januar 2025 in Kraft.

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Die Feuerwehren im Landkreis arbeiten nun mit aktualisierten Förderstrukturen und einer neu in Betrieb genommenen Einsatzzentrale. Die gestiegenen Einsatzzahlen und der Ausbau der Ausbildungsmaßnahmen spiegeln die wachsenden Herausforderungen wider, vor denen die Kräfte stehen. Die Veränderungen sollen die Einsatzfähigkeit stärken, während die Nachfrage weiter zunimmt.

Quelle