26 April 2026, 18:28

Flexo-Rufbus in Salzgitter: Schülerinnen starten Rettungskampagne vor Förderende 2026

Ein Bus fährt unter einer Brücke mit einem Schild "Anmeldung läuft"

Flexo-Rufbus in Salzgitter: Schülerinnen starten Rettungskampagne vor Förderende 2026

Ungewisse Zukunft für den Flexo-Rufbus in Salzgitter: Schülerinnen kämpfen um den Erhalt

Der On-Demand-Busdienst Flexo in Salzgitter steht vor einer ungewissen Zukunft, denn die aktuelle Förderung läuft Ende 2026 aus. Der Service, der unter anderem die Ortsteile Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad und Baddeckenstedt bedient, hat sich für viele Anwohner zu einer wichtigen Verkehrsverbindung entwickelt. Nun setzen sich zwei Schülerinnen aus der Region dafür ein, dass der Betrieb über das nächste Jahr hinaus gesichert wird.

Eingeführt mit regionaler Unterstützung, wurde Flexo seit seinem Start zu 50 Prozent vom Regionalverband Braunschweig mitfinanziert. Diese Bezuschussung endet jedoch im Dezember 2026 – danach liegt die Zukunft des Angebots in den Händen der kommunalen Gremien. Ab diesem Zeitpunkt müssen die Gemeinden die vollen Kosten selbst tragen, sofern sie den Service weiterführen wollen.

Die beiden Gymnasiastinnen Ece Hickorkmaz und Esila Isbir aus Salzgitter-Thiede haben nun die Initiative ergriffen, um den Rufbus zu retten. Sie starteten eine Online-Petition, die bereits am vergangenen Wochenende 460 Unterschriften sammelte. Zudem kontaktierten sie den Betriebsrat der KVG, verteilten Flyer und sprachen mit Verantwortlichen – darunter Christian Striese, Bürgermeister des Stadtbezirks Nordost in Salzgitter.

Während einige Regionen den Flexo-Betrieb bereits langfristig gesichert haben – der Landkreis Gifhorn verlängerte den Vertrag bis 2033, Baddeckenstedt bis 2031 –, hängt die Zukunft des Services in anderen Teilen Salzgitters von politischen Entscheidungen ab, die noch in diesem Jahr fallen müssen.

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Die endgültige Entscheidung über die weitere Finanzierung ab 2027 liegt bei den lokalen Politikern, die vor Ablauf der aktuellen Förderung neue Haushaltsmittel bewilligen müssen. Ohne zusätzliche Unterstützung könnte der Betrieb in Teilen der Region eingestellt werden. Nun bleibt abzuwarten, ob die Bemühungen von Anwohnern und Aktivisten Früchte tragen – und die Busse auch künftig fahren.

Quelle