23 March 2026, 08:27

Flüchtiges Wallaby hält Berlin-Kladow in Atem – Polizei warnt vor falschen Reaktionen

Ein Wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras neben Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Flüchtiges Wallaby hält Berlin-Kladow in Atem – Polizei warnt vor falschen Reaktionen

Ein Wallaby ist in Berlin auf der Flucht – nach seiner Flucht aus einem Gehege im Spandauer Ortsteil Kladow

Ein Wallaby-Känguru hält Berlin in Atem, nachdem es in Kladow, einem Ortsteil des Bezirks Spandau, von seinem Besitzer entkommen ist. Trotz der Bemühungen von Anwohnern und der Polizei, das Tier einzufangen, blieb es stundenlang auf freiem Fuß.

Die Flucht begann, als das Wallaby aus dem Grundstück seines Besitzers ausbrach. Nachbarn entdeckten das Tier schnell und alarmierten die Behörden, woraufhin eine zweistündige Verfolgungsjagd begann. Doch alle Versuche, das Wallaby in die Enge zu treiben, scheiterten – es entkam immer wieder.

Die Polizei bestätigte, dass sie keine aktive Suchaktion organisieren werde, bat die Bevölkerung jedoch, mögliche Sichtungen zu melden. Zwar gilt das Tier für Erwachsene nicht als gefährlich, dennoch gaben die Behörden Sicherheitshinweise heraus. Sie warnen davor, wegzulaufen, wild mit den Armen zu gestikulieren oder ruckartige Bewegungen zu machen, da dies das Wallaby provozieren könnte. Stattdessen sollte man ruhig bleiben und sich seitwärts vom Tier entfernen.

Für Kinder, die auf das Wallaby treffen, lautet der Rat: Stillstehen und sich langsam zurückziehen. Falls das Tier aggressiv wird, empfehlen die Behörden, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine eng an den Körper zu ziehen.

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Das Wallaby ist weiterhin in Kladow unterwegs, eine koordinierte Suche ist vorerst nicht geplant. Die Behörden setzen weiterhin auf Meldungen aus der Bevölkerung, um das Tier ausfindig zu machen. Bis dahin werden die Anwohner aufgefordert, die Sicherheitshinweise zu beachten, um Zwischenfälle zu vermeiden.

Quelle