01 May 2026, 02:35

Frauenkundgebung in Berlin-Kreuzberg endet mit Festnahme und Spannungen

Gruppe von Menschen marschiert die Straße entlang und hölt eine 'Solidarität und Feminismus'-Fahne, mit geparkten Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund bei klarem blauem Himmel.

Frauenkundgebung in Berlin-Kreuzberg endet mit Festnahme und Spannungen

Über 2.000 Menschen nahmen an Frauenkundgebung in Berlin-Kreuzberg am Vorabend des 1. Mai teil

Die Demonstration, die am Kottbusser Damm begann und auf der Köpenicker Straße endete, war von einer angespannten Stimmung geprägt, als die Teilnehmenden ihren Unmut über soziale Missstände zum Ausdruck brachten. Die Polizei meldete vereinzelte Auseinandersetzungen und eine Festnahme während der Kundgebung.

Die Veranstaltung startete mit einer klaren Botschaft der Anwesenden: Sie riefen zum Widerstand gegen rassistische, queerenfeindliche und frauenverachtende Belästigung auf und machten eine patriarchale Gesellschaft für die Verbreitung solcher Verhaltensweisen verantwortlich. In einer Erklärung lehnten sie es ab, sich anzupassen, und forderten stattdessen die Rückeroberung von Rechten, die ihnen ihrer Meinung nach zustehen.

Laut Polizeangaben beteiligten sich etwa 2.600 Menschen am Marsch. Die Stimmung blieb sichtbar angespannt, weshalb die Organisatorinnen die Kundgebung etwa zehn Minuten früher als geplant beendeten.

In Teilen der Menge kam es zu Eskalationen: Feuerwerkskörper wurden gezündet, Gegenstände auf Beamte geworfen. Vier Fälle von Sachbeschädigung wurden registriert, darunter an Privatfahrzeugen und Polizeifahrzeugen. Die Behörden nahmen eine Person wegen Beleidigung eines Polizisten fest.

Um die Ordnung aufrechtzuerhalten, waren am Donnerstag und in der folgenden Walpurgisnacht rund 1.800 Polizeikräfte im Einsatz. Ihr Auftrag bestand darin, mögliche Unruhen während des traditionellen Events zu kontrollieren.

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Die Demonstration endete vorzeitig in einer aufgeladenen Atmosphäre. Die Polizei dokumentierte vereinzelte Vandalismusakte und eine Festnahme, während die Organisatorinnen ihre Forderungen nach gesellschaftlichem Wandel betonten. Die Veranstaltung markierte damit ein weiteres Jahr der Proteste im Vorfeld der Maifeierlichkeiten.

Quelle