07 May 2026, 22:26

Freiburger Stiftungen führen einheitlichen TVöD-Tarifvertrag für 600 Beschäftigte ein

Altes Buch mit "Bibliothek Universität Freiburg" Text, schwarzem Hintergrund, Wappen und Stempel auf der rechten Seite.

Freiburger Stiftungen führen einheitlichen TVöD-Tarifvertrag für 600 Beschäftigte ein

Die Städtischen Stiftungen Freiburg und die Gewerkschaft ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die am 7. Mai 2026 erzielte Vereinbarung führt alle 600 Beschäftigten unter ein einheitliches Entgeltssystem. Ziel ist es, fairere Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Attraktivität der Arbeitsplätze in der gesamten Organisation zu steigern.

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Die Stiftungsverwaltung Freiburg, ein zentraler Träger sozialer Dienstleistungen in der Stadt, beschäftigt derzeit rund 500 Mitarbeiter:innen nach hauseigenen Entgeltregelungen. Weitere 100 Beschäftigte sind bereits nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt worden. Mit dem neuen Abkommen wechseln nun alle Angestellten in das TVöD-System.

Die Einrichtung plant zudem, dem Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg (KAV BW) wieder als Vollmitglied beizutreten. Dieser Schritt bedeutet eine Rückkehr zu flächendeckenden Tarifverhandlungen im Sektor. Der Übergang ist so gestaltet, dass für die Beschäftigten keine finanziellen Nachteile entstehen.

Das neue Entgeltsystem tritt offiziell am 1. April 2027 in Kraft und gilt dann einheitlich für alle 600 Mitarbeiter:innen. Es ersetzt das bisherige gemischte System. Der Tarifvertrag sichert konsistente Bezahlung und Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten. Durch die Anbindung an den TVöD erhofft sich die Organisation, Personal besser gewinnen und halten zu können. Die Umstellung soll bis Anfang 2027 abgeschlossen sein.

Quelle