29 June 2026, 20:36

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start

Freiburg startet neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Freiburg hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, um geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen. Unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ soll die Kampagne Betroffene unterstützen und das öffentliche Bewusstsein für das Thema schärfen. Sie steht im Einklang mit den Forderungen der Istanbul-Konvention nach systematischen Maßnahmen gegen solche Gewaltformen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kampagne wird stadtweit auf Plakaten, in sozialen Medien und anderen öffentlichen Kanälen präsent sein. Sie thematisiert verschiedene Formen von Missbrauch, darunter häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, digitale Angriffe und Übergriffe im öffentlichen Raum. Alle Materialien verweisen Betroffene an Beratungs- und Hilfsangebote.

Bürgermeister Martin Horn betonte, die Aktion ermutige Betroffene, Hilfe zu suchen. Sie sei Teil einer umfassenderen Strategie, die gemeinsam mit lokalen Organisationen entwickelt wurde. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, wies darauf hin, dass Gewalt Frauen, Kinder sowie queere und trans Personen täglich treffe. Sie unterstrich die Notwendigkeit, die vielfältigen Erscheinungsformen von Gewalt zu erkennen und dagegen vorzugehen.

Die Mekriba-Stiftung, die sich auf Prävention und Opferschutz konzentriert, unterstützt das Projekt. Ihr Ziel ist es, Betroffene zu stärken, die Öffentlichkeit zu informieren und die Nutzung vorhandener Hilfsangebote zu fördern.

Die Kampagne ist nun in ganz Freiburg aktiv. Sie bietet Betroffenen klare Wege, um Unterstützung zu erhalten. Die Stadt hofft, damit Stigmatisierung abzubauen und die Meldung von geschlechtsspezifischer Gewalt zu erhöhen.

Quelle