08 June 2026, 06:21

Füchse Berlin feiern emotionalen Saisonabschluss mit 43:38 gegen Flensburg

18 Gidsel Tore: Berlin gewinnt Champions League-Generalprobe

Füchse Berlin feiern emotionalen Saisonabschluss mit 43:38 gegen Flensburg

Füchse Berlin beenden Bundesliga-Saison mit packendem 43:38-Sieg gegen SG Flensburg-Handewitt

Die Füchse Berlin krönten ihre Bundesliga-Saison mit einem mitreißenden 43:38-Erfolg gegen die SG Flensburg-Handewitt. Der Sieg sicherte den zweiten Tabellenplatz und macht die Rückkehr in die Champions League in der nächsten Spielzeit so gut wie sicher. Gleichzeitig verabschiedeten sich die Fans in einem emotionalen letzten Heimspiel von drei langjährigen Spielern.

Das Spiel begann enttäuschend für Berlin, das früh mit 5:10 zurücklag. Doch Mathias Gidsel, mit 317 Toren bester Torschütze der Liga in dieser Saison, übernahm die Führung. Allein in der ersten Halbzeit traf er 13 Mal und leitete damit die Aufholjagd ein, die die Hauptstädter mit 30:26 in die Pause führte.

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Flensburg kämpfte sich zurück und verkürzte 15 Minuten vor Schluss auf wenige Tore. Doch der routinierte Torhüter Dejan Milosavljev, der sein letztes Heimspiel für den Verein bestritt, hielt mit entscheidenden Paraden die Abwehr stabil. Gidsel beendete die Partie mit 18 Toren – seine beste Ausbeute in einem einzigen HBL-Spiel – und besiegelte damit den 43:38-Erfolg.

Nach dem Schlusspfiff ehrte das Team Lasse Andersson, Lukas Herburger und Milosavljev, die den Verein verlassen. Der Sieg bestätigte zudem Berlins zweiten Platz, der normalerweise für die Qualifikation zur europäischen Eliteklasse ausreicht. Ein offizieller Champions-League-Startplatz steht jedoch erst fest, wenn die Mannschaft in dieser Saison noch den Titel holt oder die formale Bestätigung für eine Ligennachrüstung erhält – ein Verfahren, das als Routine gilt.

Mit dem Sieg stehen die Füchse Berlin als Vizemeister der Bundesliga fest. Nun wartet der Verein auf die Bestätigung des Champions-League-Platzes, entweder durch sportlichen Erfolg oder administrative Freigabe. Gleichzeitig markiert der Abschied von Andersson, Herburger und Milosavljev das Ende einer Ära für das Team.

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