08 June 2026, 14:32

Fußballturnier in München gedenkt der Opfer eines rechtsterroristischen Anschlags

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Fußballturnier in München gedenkt der Opfer eines rechtsterroristischen Anschlags

Ein Fußballturnier in München ehrt Opfer eines Anschlags vor zehn Jahren

Am 6. Juni 2026 fand in München ein Fußballturnier statt, das an die Opfer eines tödlichen Anschlags vor zehn Jahren erinnerte. Die von Hasan Leyla organisierte Veranstaltung sollte die Getöteten würdigen und die anfängliche Fehleinschätzung des Angriffs hinterfragen. Zum zehnten Jahrestag der Tragödie am 22. Juli 2026 sind weitere Aktionen geplant, um das Bewusstsein für die Tat zu schärfen.

Am 22. Juli 2016 hatte ein Attentäter in einem Münchner Einkaufszentrum zehn Menschen getötet. Die Opfer – Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ – waren meist jung, viele von ihnen leidenschaftliche Fußballfans.Initially hatten die Behörden den Anschlag als Amoktat aus persönlichen Motiven eingestuft. Später wurde er als rechtsterroristischer Akt neu bewertet.

Hasan Leyla, der bei dem Angriff seinen Sohn Can verlor, kämpft seitdem um Aufklärung. Gemeinsam mit seiner Frau Sibel und dem Team von München erinnert lehnt er die Darstellung ab, die Gewalt sei aus einer privaten Fehde entstanden. Das Turnier am 6. Juni war Teil dieser Initiative – im Mittelpunkt standen Erinnerung statt Wettbewerb.

Die Teilnehmer trafen sich nicht, um zu gewinnen, sondern um der Opfer zu gedenken und die politische Dimension des Verbrechens zu betonen. Leyla setzt sich weiterhin für eine breitere Anerkennung der Tat ein, damit der Anschlag zum zehnten Jahrestag korrekt eingeordnet wird.

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Das Fußballturnier war zugleich eine Hommage und ein Aufruf zur Gerechtigkeit. Mit der Gedenkveranstaltung am 22. Juli 2026 bleiben Leyla und seine Unterstützer entschlossen, die historische Wahrheit zu wahren. Ihre Arbeit stellt sicher, dass die Opfer nicht vergessen werden – und die wahren Motive des Anschlags nicht in Vergessenheit geraten.

Quelle