10 May 2026, 02:24

Gasspeicher füllen sich langsam – doch die Angst vor Engpässen bleibt

Drei hölzerne Bretter mit der Aufschrift "Gaststätte Deutscher Kaiser Schmucker" sind an einer Gebäudewand über einem geschlossenen Rollladen angebracht.

Gasspeicher füllen sich langsam – doch die Angst vor Engpässen bleibt

Gasspeicherstände in Deutschland steigen – doch Sorgen um Versorgungssicherheit bleiben

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In den vergangenen zwei Wochen sind die Gasspeicherstände in Deutschland um drei Prozentpunkte gestiegen. Dennoch halten sich bei Händlern und Energiemarktexperten Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Die Bundesnetzagentur hat nun mit einer beruhigenden Stellungnahme darauf reagiert.

Der Präsident der Behörde, Klaus Müller, betonte, dass es keinen Anlass zur Sorge über die aktuellen Gasreserven gebe. Zwar räumte er ein, dass die Öffentlichkeit voll gefüllte Speicher bis Mitte Mai bevorzugen würde, doch sei dieses Ziel weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch zwingend notwendig. Stattdessen verwies er darauf, dass die großen Kavernenspeicher Deutschlands bei Bedarf innerhalb von nur 30 Tagen aufgefüllt werden könnten.

Im vergangenen Winter war das Land stark von vier Flüssiggas-Terminals an Nord- und Ostsee abhängig. Diese Anlagen spielten eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung der Versorgung in den kalten Monaten. Müller ergänzte, dass die intensive Fokussierung auf die Gasspeicher, wie sie 2022 und 2023 zu beobachten war, unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr erforderlich sei.

Die Bundesnetzagentur machte deutlich, dass die Gaslieferanten weiterhin in der Verantwortung stehen, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Mit seinen Äußerungen zielt Müller jedoch darauf ab, Ängste abzubauen und unnötige Panik wegen der Speicherstände zu verhindern.

Die Erklärung der Behörde erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Gasspeicherstände allmählich steigen. Dank der Möglichkeit, die Reserven schnell aufzufüllen, und der bestehenden LNG-Infrastruktur betonen offizielle Stellen, dass das System weiterhin stabil sei. Händler und Politiker werden die Lage weiterhin beobachten, doch akute Sorgen wurden heruntergespielt.

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