17 June 2026, 16:42

Gericht verurteilt Google wegen falscher KI-Suchzusammenfassungen in München

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Gericht verurteilt Google wegen falscher KI-Suchzusammenfassungen in München

Ein Münchner Gericht hat in einem Zivilverfahren zwischen zwei lokalen Unternehmen und Google gegen den Tech-Konzern entschieden. Die Firmen warfen dem Internetgiganten üble Nachrede vor, nachdem dessen KI-gestützte Suchzusammenfassungen falsche und schädigende Angaben über sie verbreitet hatten. Das Urteil markiert einen bedeutenden Moment für die rechtliche Verantwortung von KI in Deutschland.

Im Mittelpunkt des Falls standen die von Googles KI erstellten Suchzusammenfassungen, die unwahre und rufschädigende Behauptungen über die beiden Unternehmen enthielten. Die Kläger argumentierten, dass diese Fehlinformationen ihren geschäftlichen Ruf schwer beschädigt hätten.

Das Gericht wies Googles Einwand zurück, wonach das Unternehmen nicht für KI-generierte Inhalte haftbar gemacht werden dürfe. Stattdessen urteilten die Richter, dass Google für die von seinem System produzierten Texte verantwortlich sei – so, als hätte ein menschlicher Mitarbeiter sie verfasst.

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Das Urteil könnte richtungsweisend sein, doch Google behält die Möglichkeit, in Berufung zu gehen. Scheitert diese, könnte der Konzern die Bereitstellung von KI-Zusammenfassungen für Suchanfragen aus Deutschland einstellen.

Die Entscheidung könnte prägend dafür werden, wie KI-generierte Inhalte künftig nach deutschem Recht behandelt werden. Unternehmen, die in Deutschland eigene KI-Systeme betreiben, werden das endgültige Urteil mit großer Aufmerksamkeit verfolgen. Googles nächste Schritte werden zeigen, ob die KI-Suchzusammenfassungen für deutsche Nutzer weiterhin verfügbar bleiben.

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