30 April 2026, 00:48

Gifhorns Polizei startet Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer über 55

Eine Gruppe von Motorradfahrern auf einer Rennstrecke, die Helme tragen, mit sichtbarem Text unten.

Gifhorns Polizei startet Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer über 55

Polizeiinspektion Gifhorn startet Verkehrssicherheitskampagne für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer

Die Polizeiinspektion Gifhorn hat am Dienstag eine Verkehrssicherheitsaktion gestartet, um auf die zunehmende Zahl von Unfällen mit Radfahrern und E-Scooter-Fahrern zu reagieren. Die Initiative richtete sich besonders an gefährdete Verkehrsteilnehmer, insbesondere an Personen über 55 Jahre, nachdem besorgniserregende Zahlen aus den Verkehrsberichten des Jahres 2025 vorlagen. Mehr als 40 Beamte beteiligten sich an der Aktion und sprachen direkt mit Fahrern im gesamten Landkreis.

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Im Fokus der Kampagne standen zwei Gruppen: Radfahrer und Nutzer von E-Scootern. Fast 100 Radfahrer wurden angehalten, um über sichere Fahrpraktiken zu sprechen. Die Polizei betonte dabei besonders die Bedeutung des Tragens von Helmen. Den über 55-Jährigen – vor allem denen, die E-Bikes nutzen – wurde ausdrücklich empfohlen, stets einen Schutzhelm zu tragen.

Gleichzeitig erhielten über 50 E-Scooter-Fahrer Hinweise zu richtigem Verhalten im Straßenverkehr und den gesetzlichen Vorgaben. Die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn veranstaltete zudem eine separate Präventionsveranstaltung für Senioren, bei der praktische Sicherheitstipps gegeben und rechtliche Fragen beantwortet wurden. Im Laufe des Tages wiesen die Beamten immer wieder auf die Notwendigkeit von Aufmerksamkeit, vorausschauendem Fahren und gegenseitiger Rücksichtnahme unter allen Verkehrsteilnehmern hin.

Anlass für die Aktion waren die Unfallzahlen aus dem Jahr 2025, die zeigten, dass Radfahrer ab 55 Jahren überproportional häufig in Zusammenstöße verwickelt waren. Die Polizei will die Risiken durch die Förderung sichereren Verhaltens und ein besseres Bewusstsein für Verkehrsregeln verringern.

Die Kampagne stieß auf große Resonanz: Die Beamten sprachen mit Dutzenden Fahrern über Helmpflicht und Verkehrssicherheit. Zwar zielte die Aktion auf akute Gefahren ab, doch hoffen die Behörden, dass die Hinweise langfristig zu einer verbesserten Sicherheit für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer beitragen. Sollten sich die Unfalltrends fortsetzen, könnten weitere Maßnahmen folgen.

Quelle