Girocard wird zum digitalen Alleskönner – diese Neuerungen kommen ab 2024
Käte KitzmannGirocard wird zum digitalen Alleskönner – diese Neuerungen kommen ab 2024
Die Girocard erhält in den kommenden Jahren neue Funktionen. Das in Deutschland am weitesten verbreitete bargeldlose Zahlungsmittel wird seine elektronische Altersprüfung ausbauen – künftig auch für Alkoholkäufe an Selbstbedienungskassen und Automaten. Für Nutzer entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Aktuell sind rund 100 Millionen Girocards im Umlauf. Die physischen Karten bleiben weiterhin im Einsatz, doch Kundinnen und Kunden können künftig auch rein digitale Varianten wählen, falls gewünscht.
Ab Anfang 2024 soll die Girocard zudem für die Buchung von Mietwagen und die Reservierung von Hotelzimmern nutzbar sein. Bis Anfang 2027 kommen dann auch In-App-Zahlungen mit der Girocard hinzu. Eine Händler-Whitelist ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, vertrauenswürdige Händler für automatische Transaktionen zu markieren.
Das Unternehmen Euro Kartensysteme steht bereits in Verhandlungen mit großen Lebensmittelhandelsketten, um die Girocard in deren Apps zu integrieren. Zudem wird der Dienst Payback Pay, der bisher auf Lastschrift und Kreditkarten setzt, bald auch Girocard-Zahlungen unterstützen.
Die Zukunft der Girocard bleibt vorerst gesichert – die physischen Karten bleiben im Umlauf. Neue Funktionen wie In-App-Zahlungen und Altersverifikation sollen Transaktionen künftig noch komfortabler machen. Die Updates werden schrittweise ab 2024 eingeführt, ohne dass für Nutzer zusätzliche Gebühren anfallen.
