Grenzübergreifende Polizeikooperation sichert Champions-League-Finale ab
Franziska MentzelGrenzübergreifende Polizeikooperation sichert Champions-League-Finale ab
Deutsche und französische Polizei sicherten Champions-League-Finale gemeinsam ab
Am 31. Mai 2023 arbeiteten deutsche und französische Behörden eng zusammen, um Fans auf dem Weg zum Champions-League-Finale zu überwachen. Beamte richteten Kontrollpunkte an wichtigen Grenzübergängen und auf Zugstrecken von Paris aus ein. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit vor dem Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand zu gewährleisten.
Ein zentraler Kontrollposten wurde am Grenzübergang Iffezheim eingerichtet, durch den viele Fans zum Finale reisten. Zusätzlich fanden an anderen Einreisestellen sowie auf relevanten Zugverbindungen verstärkte Überprüfungen statt. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg koordinierte den Einsatz, unterstützt von mehreren deutschen und französischen Einheiten.
Im Rahmen der Kontrollen beschlagnahmten die Beamten Pyrotechnik, verbotene Gegenstände sowie Utensilien zur Gesichtverhüllung. Es wurden mehrere Verstöße registriert, darunter gegen das Cannabiskonsumgesetz und das Waffengesetz. Vier Personen wurde nach einer Risikobewertung die Einreise verweigert.
Polizeidirektor Tobias Lehmann, der die Operation leitete, zeigte sich im Nachgang zufrieden mit dem Einsatz und dessen Ergebnissen.
Die gemeinsamen Sicherheitsvorkehrungen konzentrierten sich auf die Fanbewegungen vor dem hochkarätigen Spiel. Beschlagnahmungen und Einreiseverweigerungen gehörten zu den durchgesetzten Maßnahmen. Die Behörden bestätigten, dass die Aktion dank der abgestimmten Polizeiarbeit reibungslos verlief.






