23 March 2026, 20:38

Grenzüberschreitendes Wasserstoff-Projekt H2Start startet am Oberrhein mit EU-Förderung

Säulendiagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffquellen im Jahr 2022 zeigt, mit zusätzlichem erklärendem Text.

Grenzüberschreitendes Wasserstoff-Projekt H2Start startet am Oberrhein mit EU-Förderung

Neues grenzüberschreitendes Projekt soll Wasserstoffwirtschaft am Oberrhein stärken

Mit der Initiative H2Start erhalten Unternehmen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz eine Plattform, um ihr Know-how auszutauschen und neue Wertschöpfungsketten im Bereich Wasserstoff aufzubauen. Die EU und das Land Baden-Württemberg fördern das Vorhaben mit öffentlichen Mitteln in Höhe von 120.000 Euro.

Im Fokus steht die Oberrhein-Region, in der bereits heute führende Unternehmen der Wasserstoffbranche ansässig sind. Der Schweizer Spezialist H2 Energy bringt Expertise in Produktion und Verteilung ein, während der französische Energieriese TotalEnergies auf Erfahrungen aus dem Projekt Hyport Dünkirchen zurückgreift. Die deutschen Energiekonzerne Uniper und EnBW steuern ihr Wissen zu Infrastruktur und Importen bei. Beteiligt sind auch regionale Akteure wie die Safran Group (Frankreich) und Technologieanbieter für Synthesegas aus Basel.

H2Start setzt auf praxisnahen Wissensaustausch: Geplant sind Workshops, der Austausch bewährter Verfahren sowie grenzüberschreitende Netzwerkveranstaltungen. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Wasserstoff in ihre Energieversorgung und Produktionsprozesse zu integrieren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Projekt ist eines von 13 Vorhaben, die im Rahmen eines übergeordneten Landesprogramms gefördert werden. Dieses zielt darauf ab, regionale Wirtschaftskluster zu stärken und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Schlüsselsektoren zu vertiefen.

Mit den 120.000 Euro aus EU- und Landesmitteln wird H2Start Unternehmen vernetzen und die Wasserstoff-Wertschöpfungsketten ausbauen. Durch die geplanten Workshops und Fachgespräche soll der Wandel hin zu einer wasserstoffbasierten Wirtschaft in der Region beschleunigt werden. Die Unternehmen am Oberrhein erhalten so Zugang zu neuem Know-how und grenzüberschreitenden Partnerschaften.

Quelle