07 May 2026, 18:29

Grevenbroichs Bürgermeister fordert faire Lastenverteilung im Rhein-Kreis Neuss

Plakat, das besagt, dass mindestens 30% der berechtigten Kreditnehmer in jedem Kongressbezirk vollständig für die Schuldenbefreiung genehmigt wurden, mit einem Logo in der rechten unteren Ecke und ein paar Leuten mit Hüten im Hintergrund.

Grevenbroichs Bürgermeister fordert faire Lastenverteilung im Rhein-Kreis Neuss

Grevenbroichs Bürgermeister fordert mehr Entlastung für Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss

Klaus Krützen, Bürgermeister von Grevenbroich, hat den Rhein-Kreis Neuss aufgefordert, die finanzielle Belastung der Kommunen stärker zu verringern. Seiner Ansicht nach bringen steigende Kosten und feste Abgaben an den Kreis die Haushalte der Städte und Gemeinden an ihre Grenzen. Krützen unterstützt nun einen Vorschlag, der ein verbindliches Einsparziel von zwei Prozent im Kreishaushalt vorsieht, um die Lasten gerechter zu verteilen.

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Jährlich müssen die Kommunen im Rhein-Kreis Neuss eine feste Summe, die sogenannte Kreisumlage, an den Kreis abführen. Diese Abgabe finanziert zwar wichtige regionale Leistungen, entzieht den Städten und Gemeinden jedoch Mittel für Schulen, Kitas, Straßen und soziale Programme. Bürgermeister Krützen warnt, dass die wachsende Kreisumlage die Zukunftsplanung der Kommunen zunehmend erschwert.

Das Beispiel Grevenbroich verdeutlicht die Problematik: Bis 2026 werden die prognostizierten Gewerbesteuereinnahmen der Stadt voraussichtlich nicht mehr ausreichen, um die volle Kreisumlage zu decken. Die entstehende Lücke wird die Kommune zu weiteren Kürzungen bei lokalen Dienstleistungen und Infrastrukturprojekten zwingen.

Krützen betont, dass eine starke kommunale Selbstverwaltung entscheidend sei für Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Demokratie. Ein verbindliches Einsparziel von zwei Prozent im Kreishaushalt wäre seiner Meinung nach ein fairer Weg, um die Belastung zu verringern. Viele Städte setzten bereits ähnliche Maßnahmen um, und er präsentiert den Vorschlag als solidargemeinschaftliche Lösung.

Die Forderung des Bürgermeisters steht im Einklang mit den langjährigen Appellen der kommunalen Spitzenverbände, die seit Jahren Entlastung von den steigenden Kosten fordern. Ohne Gegenmaßnahmen müssen die Städte künftig noch härter zwischen der Aufrechterhaltung von Leistungen und der Finanzierung von Zukunftsinvestitionen abwägen.

Das vorgeschlagene kreisweite Sparziel soll die finanzielle Enge der Kommunen lindern. Wird es umgesetzt, könnte es die Belastung durch die Kreisumlage begrenzen und Städten wie Grevenbroich helfen, essenzielle Dienstleistungen zu sichern. Die Entscheidung wird zeigen, wie viel Spielraum den Kommunen bei der Gestaltung ihrer Haushalte bleibt.

Quelle