Hamburger Polizei-Gewerkschaft scheitert mit Feuerwerksverbot trotz Millionen-Unterschriften
Paulina JüttnerHamburger Polizei-Gewerkschaft scheitert mit Feuerwerksverbot trotz Millionen-Unterschriften
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg hat in ihrem Kampf für ein Feuerwerksverbot einen Rückschlag erlitten. Senator Andy Grote lehnte die entsprechende Petition offiziell ab und signalisierte damit Stillstand in der Angelegenheit. Die Gewerkschaft hatte zuvor breite Unterstützung für ihr Anliegen mobilisiert.
Die GdP hatte rund 3,3 Millionen Unterschriften gesammelt, um ein Verbot von Feuerwerkskörpern durchzusetzen. Trotz der massiven Rückendeckung verweigerte Senator Grote die Annahme der neuen Petition. Er begründete dies damit, dass der Inhalt identisch mit einem bereits im vergangenen Jahr eingereichten Antrag sei.
Als Reaktion rief die Gewerkschaft ihre Unterstützer dazu auf, Druck auf den Senator über soziale Medien auszuüben. Sie forderten die Menschen auf, Grote auf Instagram zu markieren, um Forderungen nach dem Verbot Nachdruck zu verleihen.
Die Ablehnung bedeutet, dass die Petition nicht weiterverfolgt wird. Grote’s Entscheidung lässt den Vorschlag für ein Feuerwerksverbot damit vorerst unverändert. Die Kampagne der GdP ist vorerst an eine klare Grenze gestoßen.






