Heitersheim spart Millionen beim Bau von Feuerwehrhaus und Bauhof ein
Käte KitzmannHeitersheim spart Millionen beim Bau von Feuerwehrhaus und Bauhof ein
In Heitersheim gehen der Bau des neuen Feuerwehrhauses und des kommunalen Bauhofs zügig voran – und das bei Vertragsvergaben, die unter dem veranschlagten Budget liegen. Die Stadt hat bei dem Projekt, dessen ursprüngliches Budget bei 14,37 Millionen Euro lag, bereits rund 1,49 Millionen Euro eingespart. Zehn der 42 geplanten Ausschreibungen wurden inzwischen vergeben.
Die jüngsten Verträge bestätigen den klaren Trend der Kosteneinsparungen. Das letzte vergebene Los ging an die Freiburger Firma Schleith GmbH, die für etwa 2,54 Millionen Euro Erd-, Beton- und Mauerwerksarbeiten übernimmt. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, bei der die meisten Gewerke – von Rohbauarbeiten bis hin zu Elektroinstallationen – zu günstigeren Konditionen als ursprünglich kalkuliert vergeben wurden.
Ursprünglich waren für die Bauleistungen 6,95 Millionen Euro veranschlagt. Doch die endgültigen Vergabeentscheidungen werden voraussichtlich bei rund 5,55 Millionen Euro liegen. Der Stadtrat wird am 12. Mai 2026 über weitere Vertragsvergaben entscheiden, nachdem Architekten und Projektleiter einen Überblick über die nächsten Schritte gegeben haben.
Neun weitere Gewerke stehen noch zur Vergabe aus. Da die meisten abgeschlossenen Ausschreibungen unter den Prognosen liegen, scheint das Gesamtprojekt effizient voranzukommen. Die bisher erzielten Einsparungen belaufen sich auf etwa 10 Prozent des Gesamtbudgets. In der nächsten Phase wird der Rat weitere Verträge genehmigen, um das Projekt im Plan zu halten. Die gesunkenen Kosten deuten darauf hin, dass sorgfältige Planung und ein wettbewerbsorientiertes Vergabeverfahren eine zentrale Rolle spielen.






