03 April 2026, 14:28

Kunsthaus Göttingen feiert Neuanfang nach Insolvenz mit frischem Programm

Ein Raum im Museum of Modern Art in New York City mit zahlreichen Gemälden, darunter eines in einer Glasbox, gerahmten Fotos an den Wänden und Deckenbeleuchtung.

Kunsthaus Göttingen feiert Neuanfang nach Insolvenz mit frischem Programm

Das Kunsthaus Göttingen öffnet am 27. März 2025 wieder seine Türen – nach der Insolvenz im November 2024. Der Neuanfang bringt eine neue Eintrittspolitik, frische Ausstellungen und eine erneuerte kulturelle Vision für das Göttinger Kunstviertel mit sich.

Die Wiedereröffnung wurde von Petra Broistedt, Göttingens Oberbürgermeisterin und Vorsitzende des Aufsichtsrats des Kunsthauses, bekannt gegeben. Sie bestätigte, dass der Neustart in Zusammenarbeit mit dem Verleger Gerd Steidl und Johannes-Peter Herberhold erfolgt, die jeweils für die bildende Kunst und die literarischen Programme verantwortlich sein werden. Steidl, der nun als ehrenamtlicher künstlerischer Leiter fungiert, will die ursprüngliche Mission des Kunsthauses aus dem Jahr 2008 wiederbeleben: die Bereicherung des KuQua-Kunstviertels.

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Die Eintrittspreise werden im Rahmen der neuen Struktur angepasst. Ein Standardticket kostet 8 Euro, während Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt erhalten. Zudem bietet das Kunsthaus jedem Besucher an jedem letzten Donnerstag im Monat freien Zugang.

Das Programm 2025 startet mit der Ausstellung Auschwitz Birkenau von Jürgen Teller, die vom 27. März bis zum 1. Juni zu sehen sein wird. Später im Jahr folgt die Fotoausstellung Shot by Adams von Bryan Adams, die vom 4. September bis zum 1. November gezeigt wird. Die Saison endet mit Jim Dines Werk Two Hammers asleep, the print dream, das vom 6. November bis Ende Januar 2026 zu besichtigen ist. Weitere hochkarätige Ausstellungen sind in Planung.

Die Rückkehr des Kunsthauses markiert einen frischen Aufbruch für die Göttinger Kulturszene. Mit kostenlosen Zugangstagen, ermäßigten Gebühren für junge Besucher und bedeutenden Ausstellungen will die Institution ein breites Publikum ansprechen. Die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Verantwortlichen und Kunstschaffenden unterstreicht das erneuerte Engagement für die künstlerische Zukunft des KuQua-Viertels.

Quelle