10 June 2026, 04:26

Matthias Müller im Visier: Neue Ermittlungen im Diesel-Skandal bei Volkswagen

VW-Chef Müller bestreitet Vorwürfe der Börsenmanipulation

Matthias Müller im Visier: Neue Ermittlungen im Diesel-Skandal bei Volkswagen

Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller sieht sich mit Ermittlungen wegen seiner Rolle im Diesel-Abgasskandal konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft, ob er und zwei weitere Führungskräfte der Porsche SE wichtige Informationen gegenüber Aktionären verzögert weitergegeben haben. Müller bestreitet jegliches Fehlverhalten und betont, das Unternehmen habe alle Offenlegungspflichten erfüllt.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht die Frage, ob Volkswagen die Anleger bei Bekanntwerden des Abgasskandals korrekt informiert hat. Müller, der auch im Aufsichtsrat der Porsche SE sitzt, versichert, das Unternehmen habe verantwortungsvoll gehandelt und alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten. Er unterstrich, dass die Ermittlungen Volkswagen nicht von seinen zentralen Geschäftsziele ablenken dürften.

Müllers aktueller Vertrag läuft noch bis Mitte 2020, doch das Unternehmen bereitet sich bereits auf seinen Abschied vor. Mit dem Aufsichtsrat werden Gespräche über mögliche Nachfolger geführt, allerdings ohne akuten Zeitdruck. Müller selbst hat angedeutet, dass sein Nachfolger idealerweise aus den eigenen Führungskräften des Konzerns stammen sollte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Trotz der juristischen Prüfung bleibt Müller auf die Zukunft des Unternehmens fokussiert. Er äußerte die Hoffnung auf eine zügige Klärung der Vorwürfe, damit Volkswagen ohne weitere Störungen vorankommen könne.

Die Ermittlungen gegen Müller und die beiden Porsche-SE-Manager laufen derweil weiter. Volkswagen hält daran fest, während des Abgasskandals alle Offenlegungspflichten erfüllt zu haben. Parallel dazu schreitet die Suche nach Müllers Nachfolger voran – interne Kandidaten gelten dabei als bevorzugte Option.

Quelle