Megumis Drama Fujiko triumphiert in Cannes und feiert Familiengeschichte
Alida ZänkerMegumis Drama Fujiko triumphiert in Cannes und feiert Familiengeschichte
Japan stand im Rampenlicht als Ehrengast der Cannes Film Market 2023
Einer der Höhepunkte war Fujiko, ein neues Drama, das von der Schauspielerin Megumi produziert und in dem sie auch die Hauptrolle spielt. Der Film, an dem vier Jahre gearbeitet wurde, lässt sich von Familiengeschichte inspirieren und spielt im Shizuoka der 1970er- und 1980er-Jahre.
Megumi ist seit über 20 Jahren ein bekanntes Gesicht im japanischen Kino. Zu ihren bekanntesten Werken zählen The Stormy Family, One Night sowie erfolgreiche Netflix-Serien wie The Blood of Wolves, The Naked Director und Ōoku: The Inner Chambers. Ihre Netflix-Produktion Badly in Love aus dem Jahr 2022 brach Streaming-Rekorde und führte zu einem mehrjährigen Inhaltsdeal mit der Plattform.
Fujiko stellt ihr bisher ehrgeizigstes Projekt dar. Das Drama, bei dem sie sowohl als Produzentin als auch als Hauptdarstellerin fungiert, vereint ein hochkarätiges Ensemble mit Yuki Katayama, Lily Franky und Issey Ogata. Es erzählt die Geschichte einer Frau, die sich im Nachkriegs-Shizuoka behauptet – lose basierend auf den Erlebnissen von Megumis eigener Familie.
Der Film wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: Beim 28. Far East Film Festival in Udine gewann Fujiko den Goldenen Maulbeer-Publikumspreis und erhielt zudem eine geteilte Black-Dragon-Jury-Auszeichnung der Presse, was seinen kritischen Erfolg weiter festigte. Megumi hat offen über ihr Ziel gesprochen: durch Film Geschichten zu schaffen, die japanische Frauen stärken.
Fujiko krönt Megumis jüngste kreative Erfolge. Der internationale Festivalerfolg deutet auf ein wachsendes Interesse an japanischem Storytelling hin. Die Veröffentlichung des Films folgt auf Japans herausragende Präsenz bei der diesjährigen Cannes Film Market.






