02 May 2026, 08:27

Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen

Plakat mit einem großen, zweistöckigen Gebäude mit rotem Dach und weißen Wänden, begleitet von zentriertem schwarzem Text, der "emprunt national 6% - rentes perpetuelles exemptes impot" auf einem hellblauen Hintergrund liest.

Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen

Axel Gedaschko, Präsident des deutschen Mieterbunds, fordert eine Reform der Umlage von Modernisierungskosten auf Mieter. Er kritisiert das aktuelle System als ungerecht, da es alle Mieter gleich behandelt – unabhängig von ihrem Einkommen. Sein Vorschlag sieht vor, dass einkommensstärkere Mieter einen größeren Anteil an den Kosten für energetische Sanierungen tragen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bisher dürfen Vermieter die Modernisierungskosten gleichmäßig auf alle Mieter umlegen. Gedaschko argumentiert, dass diese Regelung finanzielle Unterschiede ignoriert und Haushalte mit niedrigem und hohem Einkommen gleichermaßen belastet. Stattdessen schlägt er ein gestaffeltes Modell vor, bei dem wohlhabendere Mieter einen höheren Beitrag zu den Sanierungskosten leisten.

Im Mittelpunkt der Debatte stehen klimafreundliche Gebäudesanierungen wie Dämmung oder Heizungsmodernisierungen. Gedaschko besteht darauf, dass die Kostenbeteiligung am Einkommen orientiert sein sollte. Zudem drängt er die Regierungskoalition, das Thema zügig anzugehen.

Würde der Vorschlag umgesetzt, trägen einkommensstärkere Mieter einen größeren Teil der finanziellen Last. Vermieter könnten zwar weiterhin ihre Investitionen refinanzieren, doch die Verteilung würde die Leistungsfähigkeit der Mieter stärker berücksichtigen. Die Änderung könnte langfristig beeinflussen, wie künftige energetische Sanierungen in Mietwohnungen finanziert werden.

Quelle