Nadiem Amiris emotionale Rückkehr: Nagelsmann holt ihn doch zur WM 2026
Käte KitzmannNadiem Amiris emotionale Rückkehr: Nagelsmann holt ihn doch zur WM 2026
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Nadiem Amiri in den Kader für die WM 2026 berufen. Die Nominierung des Mittelfeldspielers kam überraschend spät – nach wochenlanger Unsicherheit wegen einer Verletzung. Seine emotionale Reaktion zeigte, wie viel ihm die Nachricht bedeutete.
Amiri hatte wochenlang wegen einer Fersenverletzung pausieren müssen, wodurch seine Teilnahme am Turnier in Frage stand. Nagelsmann bezeichnete ihn bis zur endgültigen Entscheidung sogar als „Grenzkandidaten“. Die Ungewissheit setzte dem Spieler zu – er gab später zu, sich während der Wartezeit „wirklich schrecklich“ gefühlt zu haben.
Als der Anruf schließlich kam, traf er Amiri unerwartet: Nagelsmann erreichte ihn während eines FaceTime-Gesprächs mit Teamkollege Philipp Tietz. Im Moment der Bekanntgabe war seine Freude sofort und überwältigend. Seine Familie, die bereits seit Tagen von der Nominierung wusste, hatte das Geheimnis bis zur offiziellen Verkündung bewahrt.
Nagelsmann beschrieb Amiris Reaktion später als „sehr emotional“ und betonte, wie die späte Bestätigung die Erleichterung und Vorfreude noch verstärkt habe.
Mit der Berufung in den WM-Kader endet für Amiri eine Phase der Unsicherheit. Seine Rückkehr nach der Verletzung und die letzte Minute-Nominierung ebnen nun den Weg für seine Rolle im deutschen Team. Die Mannschaft wird auf seine Erfahrung setzen, wenn sie sich auf das bevorstehende Turnier vorbereitet.






