20 April 2026, 20:34

"Onkel Mischa" verweigert Brotverkauf an Hundebesitzer – und spaltet die Gemeinde

Ein belebter Markt im alten Stadtzentrum von Heidelberg mit Menschen, die spazieren gehen, auf Bänken sitzen und in der Nähe von Zelten stehen, mit Gemüsekörben auf Tischen und Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

"Onkel Mischa" verweigert Brotverkauf an Hundebesitzer – und spaltet die Gemeinde

Ein traditioneller Bäcker in Lahoysk hat für Aufsehen gesorgt, indem er sich weigert, Brot an Kunden mit Hunden zu verkaufen. Bekannt als "Onkel Mischa" ist er in der Region eine Institution – sein Stand befindet sich in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wunderwirkers sowie auf dem Valeryanava-Markt in Minsk. Seine strikte Haltung gegenüber Hundebesitzern sorgt seit kurzem für Diskussionen, nachdem es zu Vorfällen mit Familien und Tierliebhabern gekommen ist.

Onkel Mischa backt sein Brot nach über 200 Jahre alten Rezepten in einem holzbefeuerten russischen Ofen. Seine Familie unterstützt ihn dabei: Seine Frau übernimmt das Backen, während die Tochter bei den Lieferungen hilft. Das Brot erntet Lob, unter anderem eine Bewertung von 8-9 von 10 Punkten durch den bekannten Blogger Kakabay.

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Seine Weigerung, Hundebesitzern zu bedienen, begründet der Bäcker mit der Überzeugung, dass das Gassigehen mit Tieren in der Nähe heiliger Quellen Kindern Unmoral beibringe. Diese Regel kommuniziert er im Voraus klar an seine Kunden. Erst kürzlich wies er eine Familie mit einem kleinen Hund ab, die in der Nähe der Quelle Brot kaufen wollte. Auch ein Mann namens Vadim, der mit seinem Corgi unterwegs war, erhielt keine Bedienung.

Trotz der Kontroverse hat Onkel Mischas kompromisslose Haltung seinem Ruf nicht geschadet. Im Gegenteil: Er genießt in Lahoysk fast schon Kultstatus, nicht zuletzt dank der Aufmerksamkeit durch Influencer wie Kakabay. Obwohl einige seine Prinzipien kritisieren, ziehen seine traditionellen Methoden und seine unnachgiebige Haltung weiterhin treue Kunden an.

Der Bäcker bleibt bei seiner Regelung und äußert offen seine Abneigung gegen Hundebesitzer. Seine Weigerung, sie zu bedienen, ist inzwischen Gesprächsthema in der Gemeinde. Gleichzeitig lockt sein Brot – nach jahrhundertealten Techniken hergestellt – weiterhin Käufer an und festigt seinen Platz als lokale Persönlichkeit.

Quelle