08 May 2026, 14:35

Panter-Preis 2026 ehrt rebellische Medienmacher:innen mit klarem Auftrag

Zeitungsvorderseite mit mehreren Anzeigen und Schlagzeilen.

Panter-Preis 2026 ehrt rebellische Medienmacher:innen mit klarem Auftrag

Der Panter-Preis 2026 feiert basisdemokratische Medien unter dem Motto Unabhängig. Kritisch. Widerständig. Die Auszeichnung würdigt Projekte, die etablierte Erzählungen hinterfragen und Gemeinschaften stärken. Bei einer Abendveranstaltung in Hamburg werden die Preisträger:innen im Herbst 2026 bekannt gegeben.

Der Wettbewerb rückt Medien in den Fokus, die außerhalb traditioneller Strukturen entstehen. Zu den Nominierten zählen langjährige Initiativen wie Der lichtblick – Deutschlands einzige unabhängige Gefangenenzeitung, die seit 1968 unzensierte Inhalte veröffentlicht. Ein weiterer Kandidat ist UnAufgefordert, eine seit über 30 Jahren von Studierenden herausgegebene Zeitung, die alle zwei Monate in Print und online erscheint.

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Auch lokale Medien sind stark vertreten: RUMS aus Münster versendet mehrmals wöchentlich einen E-Mail-Newsletter zu regionalen Themen. Berndt Media Publishing hingegen verteilt monatlich kostenlose Kultur- und Kinomagazine im Rheinland und Ruhrgebiet.

Radioprojekte bereichern die Vielfalt der Nominierten: Radio CORAX sendet seit dem Jahr 2000 als basisdemokratischer Sender, während Radio Connection in Berlin-Marzahn ein mobiles Studio betreibt und wöchentlich mehrsprachige Programme produziert. Auf der Shortlist steht zudem nah:dran – Medien für alle, eine Organisation, die mit Workshops und einer Mediathek Jugendliche an den Journalismus heranführt.

Die Öffentlichkeit kann das Ergebnis mitbestimmen: Die Abstimmung für den Publikumspreis startet am 8. Juni 2026 und endet am 27. Juni. Die Sieger:innen werden dann am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg gekürt.

Der Panter-Preis 2026 unterstreicht die Bedeutung unabhängiger Medien für Demokratie und gesellschaftliches Engagement. Die Finalist:innen reichen von Gefangenenzeitungen bis zu Bildungsprogrammen für Jugendliche – jedes Projekt trägt zu einer inklusiveren Medienlandschaft bei. Die Preisträger:innen werden im Oktober 2026 bei einer öffentlichen Veranstaltung bekannt gegeben.

Quelle