24 June 2026, 08:24

Pole Dance als Sport: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Klischees bricht

Dieser Sport gewinnt immer mehr Fans in Koblenz

Pole Dance als Sport: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Klischees bricht

Tatiana Ostrovska hat 2024 die Leitung des Polefamily-Studios in Koblenz übernommen. Als ausgebildete Physiotherapeutin und ehemalige Inhaberin einer großen Pole-Dance-Schule in Odessa bringt sie reichlich Erfahrung mit. Ihr Ziel ist es, die athletische Seite des Pole Dance in ihrer neuen Heimatstadt zu präsentieren.

Ostrovskas Weg nach Koblenz begann nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine 2022. Der Konflikt zwang sie zur Flucht, bis sie schließlich in Deutschland eine neue Heimat fand. In der Ukraine war Pole Dance bereits als anspruchsvolle Sportart etabliert, bekannt für seine hohe Athletik und körperliche Herausforderung.

In ihrem neuen Studio bietet sie Pole-Dance-Training und besondere Events an, darunter auch Junggesellinnenabschiede. Ihre Kurse stehen Teilnehmenden jeden Alters offen – die jüngste Schülerin ist erst fünf Jahre alt. Auch Jugendliche, Erwachsene und Männer trainieren unter ihrer Anleitung.

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Mit selbstironischem Humor räumt sie mit Klischees über Pole Dance auf. Ostrovska ist überzeugt, dass Alter, Beruf, Herkunft oder Körpertyp niemanden in dieser Sportart einschränken. Zudem plant sie, in Zukunft einen eigenen Bereich für Luftakrobatik einzurichten.

Ihr Studio in Koblenz ist heute ein Ort für Menschen aller Hintergründe, um Pole Dance zu entdecken. Ihr Fokus bleibt auf den athletischen Ansprüchen und der Zugänglichkeit der Sportart. Das vielfältige Angebot des Studios spiegelt ihr Engagement für die Verbreitung von Pole Dance in Deutschland wider.

Quelle