Raab und Schöneberger zaubern mit Quizshow Nostalgie und Lacher auf den Bildschirm
Franziska MentzelRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem Doppelknall - Raab und Schöneberger zaubern mit Quizshow Nostalgie und Lacher auf den Bildschirm
Die zweite Folge von Wer weiß schon, wann was passiert? sorgte für Lachen, Nostalgie und einige überraschende Patzer. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, mixte die Quizshow spielerisches Chaos mit herzerwärmenden Erinnerungen an vergangene Zeiten. Ihre lockere Chemie auf dem Bildschirm unterhielt sowohl die Zuschauer als auch die Kandidaten von Anfang bis Ende.
Raab und Schöneberger starteten die Sendung mit ihrer gewohnten Energie. Der Moderator setzte sogar einen grotesken Zahnvorsprung auf, um Ken aus Barbie zu imitieren – ein weiterer Beitrag zum beschwingten Ton der Show. Schöneberger scherzte später, sie sollten sich unbedingt für eine weitere Folge wieder zusammenfinden, offensichtlich sichtlich genießend die gemeinsame Arbeit.
Das Team der Über-60-Jährigen, bestehend aus Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen, hatte ihre Schwierigkeiten mit Fragen zur Popkultur. Sie erkannten Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, den beliebten DDR-Märchenfilm, nicht. Unterdessen enthüllte Sophia Thomalla eine persönliche Verbindung: Ihr Großvater hatte als Bühnenbildner an genau diesem Film mitgewirkt.
Auch Sport-Fragen sorgten für Verwirrung. Jan Ullrich und Hans Sigl nannten fälschlicherweise Kevin Curren als Boris Beckers Gegner im Wimbledon-Finale 1985 – zwar stimmte der Name, doch sie dachten vermutlich an ein anderes Match. Ein Ausschnitt aus der Verkehrssicherheitsreihe Der 7. Sinn aus den 1960er- und 70er-Jahren löste Diskussionen aus, da die darin vertretenen, ungeniert sexistischen Ansichten über Fahrerinnen heute längst überholt sind.
Darüber hinaus warf die Show einen Blick auf skurrile historische Fakten. Die Zuschauer erfuhren, dass Gargamel Smurfette als erste weibliche Schlümpfin in den Comics erschaffen hatte. Und in einem Rückblick auf Fußball-Anekdoten wurde Jens Lehmanns "Spickzettel" für Elfmeter bei der WM 2006 erwähnt – versteckt in seinem rechten Socken.
Die Folge bot eine Mischung aus Humor, Wissenslücken und nostalgischen Momenten. Raab und Schönebergers Moderation hielt die Stimmung lebendig, während die Patzer der Kandidaten für zusätzlichen Spaß sorgten. Mit Ausschnitten aus alten Fernsehsendungen und überraschenden Fakten bewies das Quiz einmal mehr seinen Charme als unterhaltsame Zeitreise in die Vergangenheit.






