26 March 2026, 10:30

Rastatt kämpft um finanzielle Stabilität nach Gewerbesteuer-Einbruch 2026

Ein detailliertes altes Stadtplan von Weimar, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit zusätzlichem Text über die Einwohnerzahl und Merkmale der Stadt.

Rastatt kämpft um finanzielle Stabilität nach Gewerbesteuer-Einbruch 2026

Rastatt steht vor ernsten finanziellen Problemen nach einem drastischen Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen für das Jahr 2026. Der Regierungspräsidium Karlsruhe hat zwar den Haushalt der Stadt genehmigt – allerdings nur unter strengen Auflagen. Die Behörden verlangen nun weitere Kürzungen und eine umfassende Überprüfung der Ausgabenpläne, um die Finanzen zu stabilisieren.

Auslöser der Krise ist ein starker Einbruch bei den Gewerbesteuereinnahmen, einer der wichtigsten Einnahmequellen Rastatts. Statt der erwarteten eine Million Euro rechnet die Stadt nun nur noch mit 300.000 Euro für das gesamte Jahr. Diese Lücke zwingt zu sofortigem Handeln.

Bürgermeisterin Monika Müller hat zu weiteren Einsparungen und neuen Maßnahmen aufgerufen, um die Einnahmen zu steigern. Ohne diese Schritte droht Rastatt eine noch tiefere Haushaltskrise. Zudem muss die Stadt bis zum 1. September 2026 einen Fortschrittsbericht an das Regierungspräsidium vorlegen.

Das Regierungspräsidium hat eine vollständige Überprüfung des Investitionsprogramms von Rastatt angeordnet. Zusätzliche Kürzungen werden nötig sein, um die neuen Vorgaben zu erfüllen. Der aktuelle Haushaltsentwurf bleibt unterdessen online einsehbar auf der offiziellen Website der Stadt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei einer öffentlichen Veranstaltung im Juni werden die nächsten Schritte für das Jahr 2027 vorgestellt. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen erhalten dort Gelegenheiten, zu erfahren, wie die Stadt die anhaltende finanzielle Belastung bewältigen will.

Rastatts finanzielle Zukunft hängt nun davon ab, ob die Forderungen des Regierungspräsidiums erfüllt werden. Die Stadt muss Kosten senken, Einnahmen erhöhen und bis zur September-Frist einen detaillierten Bericht vorlegen. Sollte sie untätig bleiben, könnte sich die ohnehin angespannte Haushaltslage weiter verschärfen.

Quelle