Salzgitter streitet über Zukunft des Bergbaudenkmals: Umzug oder Aufwertung?
Paulina JüttnerSalzgitter streitet über Zukunft des Bergbaudenkmals: Umzug oder Aufwertung?
In Salzgitter hat eine Debatte über die Zukunft eines Bergbaudenkmals begonnen. Die Grünen fordern eine Verlegung der Stele von ihrem aktuellen Standort, da sie nach ihrer Ansicht für die Öffentlichkeit kaum sichtbar sei. Zwei konkurrierende Vorschläge sollen nun im Stadtrat diskutiert werden.
Das Denkmal steht derzeit auf dem Gelände eines ehemaligen Förderschachts, das heute vom städtischen Betriebshof Süd und dem Stadtarchiv genutzt wird. Die Grünen argumentieren, dass die Stele an dieser Stelle für Einwohner und Besucher nahezu unsichtbar sei. Ihr Antrag, der nach Ostern beraten werden soll, sieht vor, die Stele auf den Marktplatz in Salzgitter-Bad zu verlegen, wo bereits weitere Ehrungen für den Bergbau zu sehen sind. Zudem schlagen sie vor, am ursprünglichen Standort eine Gedenktafel anzubringen.
Die Fraktion der Linken hat einen alternativen Plan vorgelegt. Statt das Denkmal zu verlegen, soll es an seinem jetzigen Platz bleiben, allerdings mit einer besser lesbaren Inschrift. Zusätzlich schlagen sie vor, am Marktplatz eine neue Tafel zur Würdigung der Bergbaugeschichte aufzustellen. Beide Anträge werden zunächst im Ausschuss für Stadtplanung und Bauwesen beraten, bevor der Stadtrat endgültig darüber abstimmt.
Die endgültige Entscheidung über das Schicksal des Denkmals fällt nach den Ausschussberatungen. Setzt sich der Vorschlag der Grünen durch, wird die Stele an einen zentraleren Ort umziehen. Wird der Plan der Linken angenommen, bleibt der ursprüngliche Standort mit einer deutlicher gestalteten Beschilderung erhalten, während am Marktplatz eine zusätzliche Gedenktafel aufgestellt wird.






